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Im Dienste des guten Geschmacks - Boris Rommel

Bodenständig, gehoben, aber nicht abgehoben. Küchenchef Boris Rommel (37) kocht im Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe auf 2-Sterne-Niveau mitten im idyllischen Hohenloher Land. In fünf Restaurants jongliert er zwischen feinster Gourmetküche und rustikalen, klassischen Gerichten – immer am Puls der Zeit.

Das 5-Sterne-Superior-Hotel zählt zu den schönsten Urlaubsdestinationen Deutschlands und bietet seinen Gästen 66 stilvoll dekorierte Zimmer und Suiten, einen atemberaubenden Wellnessbereich der Luxusklasse und einen Golfplatz der Superlative. Umgeben von einer gepflegten 44.000 Quadratmeter großen Parklandschaft macht das Resort in Baden-Württemberg seinem Ruf als Gourmet-Hochburg alle Ehre. Spitzenkoch Boris Rommel hat in den vergangenen fünf Jahren dazu beigetragen, dass sich die Beurteilungen der Küche kontinuierlich verbessert haben. Zusammen mit seinem Team erkochte er für das Gourmetrestaurant „Le Cerf“ den zweiten Michelin-Stern. Feinschmecker aus aller Welt zeigen sich vom modernen klassisch-französischen Kochstil des Küchenchefs begeistert. Ein Resultat aus dem, was Rommel mit so viel Leidenschaft hinter dem Herd tut.

Das Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe ist quasi Rommels zweite Heimat. Bis 2013 war er dort Souschef, nur drei Jahre später kehrte er zurück. „Cooking is life and nothing else matters.” Das bedeutet: Kochen ist Leben und nichts anderes zählt! Diesen Satz hat sich Boris Rommel auf seinen Unterarm tätowieren lassen. „Meinen Beruf muss man mit Leidenschaft ausüben“, erklärt er im Interview mit dem Servisa Magazin. „Mir macht das nach über zwei Jahrzehnten immer noch Spaß und es läuft sehr gut“, freut er sich. 

Als kleiner Junge fing Rommel Feuer für die Gastronomie. „Mein Vater betrieb das Naturfreundehaus in Maximiliansau. Dort habe ich erste Einblicke in die Küche bekommen. Ich stehe schon in der Küche, seit ich 15 Jahre alt bin“, erzählt Boris Rommel. „Das sind über 20 Jahre. Damals habe ich ein erstes Praktikum gewagt, in einem kleinen Hotel in der Pfalz, danach in Karlsruhe. Das Hotel Erbprinz in Ettlingen war schließlich ausschlaggebend dafür, dass ich beruflich den Weg zum Koch eingeschlagen habe.“ Eine Entscheidung, die er bis heute nie bereut hat.

Trotz der Pandemie konnte der gebürtige Karlsruher mit seinem Team in den vergangenen zwei Jahren einiges für das Hotel bewirken. „Wir können eine Umsatzsteigerung von 20 bis 25 Prozent verzeichnen und freuen uns über bis zu 500 neue Gäste pro Monat“, erzählt er. Mit seinen 37 Jahren zieht Rommel auch jüngere Gäste an. Neben dem Glanz, den der zweite Michelin-Stern dem Hotel und dem Gourmetrestaurant „Le Cerf“ verleiht, hat Rommel mit seinen Kollegen die Konzepte aller zum Hotel gehörenden Restaurants geschärft und dabei insbesondere Trends und Gästewünsche einfließen lassen. Und sogar nach schwierigen Zeiten des Lockdowns ein weiteres Restaurant eröffnet. 

 

 

Die „Flammerie“ macht ihrem Namen alle Ehre und es finden sich köstliche Flammkuchen auf der Speisekarte. Die „Jägerstube“ begeistert mit bürgerlich-regionaler Küche und die „Waldschänke“ ist rustikal-schwäbisch ausgerichtet. Letztlich gibt es noch das Spa-Bistro, das die Wellness-Freunde mit asiatischen Gerichten verwöhnt. „Ich bin kein Freund von Experimenten und koche immer das, was ich auch wirklich kann. Ich setze auf das, was die nächsten Jahre Bestand haben wird“, so der Food-Experte. „Und alles, was Sushi und hochwertige asiatische Küche betrifft, wird auf jeden Fall langfristig gefragt sein.“ Auch wenn der Sternekoch mit seinem großflächigen Tattoo und seiner „Batchkappe“ etwas wilder anmutet, so beschreibt er sich selbst eher als „bodenständig, normal und bescheiden“. 

 

Boris Rommel Portrait

Ich bin kein Freund von Experimenten und koche auch immer das, was ich auch wirklich kann..

Boris Rommel

Trotz des großen Erfolges hat Rommel weiterhin Ambitionen, all seinen Gästen gerecht zu werden. Sich immer etwas Neues überlegen, den Gast zu überraschen. Einen besonders zuverlässigen Lieferanten hat das Schlosshotel-Team schon seit zehn Jahren in der Service-Bund Gebietszentrale Omega Sorg aus Rednitzhembach gefunden. „Wir versorgen den Kunden wöchentlich dienstags und freitags aus Essingen mit Molkereiprodukten, Trockenware sowie Konserven. Auch Produkte für die Mitarbeiterverpflegung werden von uns angeliefert“, erklärt Fachberater Daniel Schall. „Boris Rommel ist ein och auf absolutem Spitzenniveau. Trotz der Leitung der überaus großen Küchenbrigade und den täglichen Besprechungen hat er immer ein Ohr für neue Produkte“, so Schall erfreut über die Zusammenarbeit. Und auch der Küchenchef schwärmt: „Herr Schall ist alle 14 Tage dienstags persönlich im Haus und informiert uns über neue Angebote.“ 

 

 

Was sein Team betrifft würde sich Rommel sehr über weitere Kollegen im Team freuen. Während des Lockdowns haben sich einzelne Kollegen beruflich in andere Branchen umorientiert. Vor allem in der derzeitigen Lage gestaltet es sich teilweise schwieriger, neue Talente zu finden. Doch Boris Rommel und sein Team sind eingespielt und haben einige Pläne für das neue Jahr: „Unser Anspruch ist es, dass die Restaurants in allen Bereichen weiterhin von bester Qualität sind“, sagt er. „Jedes Jahr aufs Neue ist natürlich unser Ansporn, die zwei Sterne bestätigt zu bekommen. Ein Leben ganz im Dienste des guten Geschmacks. Ein  Koch auf absolutem Spitzenniveau. Trotz der Leitung der überaus großen Küchenbrigade und den täglichen Besprechungen hat er immer ein Ohr für neue Produkte“, so Schall erfreut über die Zusammenarbeit. Und auch der Küchenchef schwärmt: „Herr Schall ist alle 14 Tage dienstags persönlich im Haus und informiert uns über neue Angebote.“

 

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