Eine Gruppe von Menschen sitzt an Tischen unter Sonnenschirmen.

Brauhaus zwischen Geschichte und Moderne

von Julia Matthies
© Hacklberger Bräustüberl
Das Taufbuch der Passauer Dompfarrei erwähnt bereits im Jahr 1619 die Brauerei Hacklberg in Passau. Das Hacklberger Bräustüberl wird heute von der Familie Vrbniak mit viel Liebe zum Detail und zur Tradition geführt. Dennoch möchte das Team vom Bräustüberl auch ein Angebot für alle Generationen sein und punktet mit moderner Küche und Konzepten. Mehr dazu gibt es hier und im Servisa Magazin 235.
Eine Gruppe von Menschen steht vor einem Weihnachtsbaum.
Geschäftsfürende im Hacklberger Bräustüberl: Daniel, Kerstin und Martin Vrbniak.
© Hacklberger Bräustüberl

Herzensprojekt mit Geschichte

Besucht man das Hacklberger Bräustüberl am Donauufer der Dom-Stadt Passau, beschleicht einen das Gefühl, dass die Verniedlichungs-Form „Stüberl“ der Sache nicht ganz gerecht wird. Es handelt sich eher um ein ausgewachsenes Brauhaus mit langer Geschichte. Seit 1897 im Besitz der Diözese, wuchs die Brauerei in Hacklberg zur größten der Drei-Flüsse-Stadt Passau heran. In den 1950er-Jahren wurde das Brauhaus für Besuchende geöffnet und mauserte sich zum beliebten Ausflugsziel mit wunderschönem, großem Biergarten mit bis zu 1.000 Plätzen.

Mit verschiedenen Innen- und Außenbereichen, viel Platz und Kulinarik für jedermann und -frau ist das Bräustüberl heute Anzugspunkt für Touristen, Ausflügler, Passauer und Einwohner von bis zu 100 Kilometer im Umkreis. Sie alle kommen immer wieder gerne, um sich das lokale Bier der Brauerei nebst typischen Brauhaus-Spezialitäten schmecken zu lassen. Serviert werden diese in der klassischen Tracht. Aber das moderne Gasthaus, geleitet von Familie Vrbniak, kann und will noch viel mehr – und hier verknüpft sich die Familiengeschichte mit dem Brauhaus: Die Vrbniaks betrieben bereits ein Hotel und Restaurant in Passau, als Sohn Martin 2014 von der Brauerei die Übernahme angeboten wurde. „Das Bräustüberl lag da so ein bisschen im Dornröschenschlaf zu dieser Zeit“, erzählt Geschäftsführer Martin Vrbniak. Zusammen mit Bruder Daniel, Ehefrau Kerstin und Mutter Nada ging er das Wagnis ein, und es wurde allmählich zum Herzensprojekt.

Ein Teller mit Schnitzel und Beilagen auf einem Tisch.
Einer der Bestseller im Bräustüberl: Schnitzel mit Kartoffelsalat.
© Hacklberger Bräustüberl

Gasthaus für Alle

Noch fünf Jahre fuhren die Vrbniaks zweigleisig, bis sie sich 2020 entschieden, ihre Unternehmerkraft gänzlich dem Hacklberger Bräustüberl zu widmen. Schon in den Jahren davor hatte die Familie viel investiert in eine Neuausrichtung und Modernisierung des Lokals. Das war ein Anspruch der Brauerei gewesen und ging schrittweise voll auf. „Entscheidend war auch, dass wir nicht plötzlich die klassischen Stammtische hier verlieren wollten. Im Gegenteil. Die sitzen auch immer noch gern in unserer Zunftstube, dem typischen Brauhaus-Part mit Holzbänken und Wirtshaus-Mobiliar“, beschreibt Martin Vrbniak. Ein weiterer Bereich hat eher moderneren Brasserie- oder Restaurantcharakter, und eine etwas höhere Galerie lädt ein zu einer Party- oder Loungesituation für Jungessellenabschiede oder Geburtstagsfeiern. Mit eigener Musik und einem Fass zum Selberzapfen. „Das war die Idee, die wir 2014 hatten, aus dem traditionellen Bräustüberl auch ein modernes Wirtshaus zu kreieren mit verschiedenen Bereichen, wo sich Jung und Alt treffen können, jeder willkommen ist und einen Bereich findet, wo er sich wohlfühlt“, erklärt Daniel Vrbniak, der sich mit seinem Bruder Martin und dessen Frau Kerstin die operative Geschäftsführung teilt.

Eindrücke aus der Kita

Ein Klassenzimmer mit Tischen und Stühlen.
Die Kita-Kinder haben mehrere Essensräume zur Verfügung.
© Kita Kleine Traber
Tabletts mit Essen auf einer Theke
David Topp serviert gern orientalisch gewürzte Speisen, zum Beispiel Falafel oder Ofengemüse.
© Kita Kleine Traber
Gemüsewaffeln
Selbst gemacht schmeckt am besten: So kommen die Gemüsewaffeln gut an.
© Kita Kleine Traber / David Topp

Zuverlässigkeit und Qualität

Die Volkssolidarität betreibt insgesamt neun Kitas in Berlin. Drei davon werden seit vielen Jahren vom Service-Bund Mitglied Rauchhaupt beliefert. Das sächsische Unternehmen verfügt über ein Lager im brandenburgischen Burg (Spreewald) und versorgt von hier aus regionale Kunden. „Ich schätze vor allem die Zuverlässigkeit und die Qualität der Produkte. Auch auf die Wildprodukte aus eigener Produktion und den frischen Fisch von direkt.frisch. habe ich schon oft zurückgegriffen“, verrät David Topp. „Die Kommunikation läuft unkompliziert, menschlich und, ganz wichtig, familiär ab. Rauchhaupt bleibt nicht stehen und neue Kundenwünsche werden berücksichtigt.“

Künftig möchte David Topp gern noch mehr mit den Kindern kochen. „Kinder, die selbst mitkochen, entwickeln ein ganz anderes Verhältnis zu Lebensmitteln“, ist der Kita-Koch überzeugt. „Das wäre mein Wunsch für die Zukunft!“

Die Volkssolidarität ist der größte Sozial- und Wohlfahrtsverband im Osten Deutschlands, der bereits auf eine 80-jährige Geschichte zurückblickt. Neben Angeboten für Seniorinnen, Menschen mit Behinderungen, Geflüchtete und Familien betreibt die Volkssolidarität in Berlin neun Kitas. Weitere Infos unter www.volkssolidaritaet-berlin.de

Die Volkssolidarität

© Copyright
Themenvorschläge? Schreiben Sie uns!
Julia Matthies
Kommunikationsmanager
Julia Matthies
© Copyright
slash slash
Brauhaus der Moderne