In der Les Haras Brasserie in Straßburg trifft Geschichte auf lebendige Gastlichkeit. Unter der Leitung von Chef de Cuisine François Baur verwandelt sich das ehemalige
Stallgebäude in einen Ort, an dem täglich mehrere Hundert Gäste empfangen werden. Seit vielen Jahren an seiner Seite: das Service-Bund Unternehmen Zink und Fachberaterin Vanessa Preschle.

Gastgeber mit Herz, Handwerk und Haltung

von Ralph Marko
© Les Haras Brasserie, Straßburg
In der Les Haras Brasserie in Straßburg trifft Geschichte auf lebendige Gastlichkeit. Unter der Leitung von Chef de Cuisine François Baur verwandelt sich das ehemalige Stallgebäude in einen Ort, an dem täglich mehrere Hundert Gäste empfangen werden. Seit vielen Jahren an seiner Seite: das Service-Bund Unternehmen Zink und Fachberaterin Vanessa Preschle.
Führen das Restaurant als Dream-Team: David Hamann (Sous Chef, l.), Philippe Schermesser (Geschäftsführer, m.) und François Baur (Chef de Cuisine, r.)
Führen das Restaurant als Dream-Team: David Hamann (Sous Chef, l.), Philippe Schermesser (Geschäftsführer, m.) und François Baur (Chef de Cuisine, r.)
© Les Haras Brasserie, Straßburg

Koch aus Leidenschaft

Die Les Haras Brasserie im französischen Straßburg vereint historische Eleganz mit moderner Gastlichkeit. Das Restaurant befindet sich in den ehemaligen königlichen Pferdeställen aus dem 18. Jahrhundert, nur wenige Schritte vom Stadtviertel Petite France entfernt, und präsentiert eine zeitgemäße, fein interpretierte elsässische Küche. Die verschiedenen Räume schaffen dabei ein außergewöhnliches Ambiente. Im Obergeschoss beeindruckt die mächtige Holzkonstruktion des alten Dachstuhls und bietet Platz für bis zu 120 Gäste sowie für Empfänge und Bankette. Die elegante Lounge mit ihren Ledersesseln ermöglicht private Veranstaltungen in einem besonders intimen Rahmen. Der Bar-Bereich, direkt unter der monumentalen Treppe gelegen, lädt mit einer Auswahl von 120 Weinen, kreativen Cocktails und erstklassigen Spirituosen zum Verweilen ein. Die großzügige Terrasse, die sich zu einem mit Rheinkieseln gepflasterten Innenhof öffnet, eignet sich ebenfalls für Veranstaltungen mit bis zu 100 Personen. Die mehrfach ausgezeichnete Brasserie ist an 365 Tagen im Jahr geöffnet. Keine Ruhetage, kein Stillstand (außer in der ersten Januarwoche). Rund 50 Mitarbeitende sorgen täglich dafür, dass die Abläufe reibungslos funktionieren und Gäste das bekommen, wofür sie kommen: Valet-Parking, frische Küche, präzisen Service und ein Erlebnis, das noch lange in Erinnerung bleibt. 

Chef de Cuisine François Baur ist ein Gastgeber aus Überzeugung – und ein Koch, der seine Berufung lebt wie kaum ein anderer. Die Gastronomie ist für ihn kein Job, sondern ein Erbe. Er stammt aus einer Familie voller Köche und Konditoren, und die prägendsten Erinnerungen seiner Kindheit sind Gerüche aus der Küche, dampfende Töpfe, lange Familientische und das stetige Miteinander am Herd. "Die Küche ist mein Zuhause. Ich bin damit groß geworden. Das ist mehr als ein Beruf – es ist ein Gefühl", erklärt er. Diese Haltung spürt man, wenn Baur über seine Arbeit spricht, wenn er durch seine Küche geht oder wenn er davon erzählt, wie er täglich nach neuen Ideen sucht. Sein Lebensweg führte ihn durch Weinstuben, Familienrestaurants und Sterneküchen – eine Vielfalt, die seine Handschrift geprägt hat. Der Küchenchef kocht klar, saisonal, eigenständig und mit einer tiefen Wertschätzung für Produkte und Teamarbeit. Sein Führungsstil ist offen, menschlich und geprägt von der Überzeugung, dass ein Team nur dann Höchstleistungen bringen kann, wenn sich jeder wohlfühlt. "Wenn du viel gibst, bekommst du auch viel zurück", sagt der Familienvater. Trotz enormer Verantwortung und langen Arbeitstagen sucht François Baur den Ausgleich: Er fährt intensiv Gravelbike, um "wieder ganz zu werden". Und wenn er frei hat, sucht er Orte, die ihm Ruhe schenken. Für ihn ist Freiheit ein Luxusgut, das er sich gezielt einzuteilen hat. 

Les Haras Brasserie Straßburg
© Les Haras Brasserie, Straßburg
Les Haras Brasserie Straßburg
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Les Haras Brasserie Straßburg
© Les Haras Brasserie, Straßburg
Les Haras Brasserie Straßburg
© Les Haras Brasserie, Straßburg

Regional und international

Baur kocht immer mit dem Anspruch, konstante Qualität zu liefern: "Besonders beliebt sind Klassiker wie Kalbsbries, vielfältige Pilzgerichte, Fisch aus der Region und der Bretagne sowie das argentinische Entrecôte, das wegen seiner zuverlässigen Qualität fest zur Karte gehört." Die Küche arbeitet mit hochwertigen Zutaten wie Hummer, Jakobsmuscheln, Trüffeln und frischem Gartengemüse – eine Mischung aus "Basics, Saison und Luxus", wie François Baur es beschreibt. Ein wichtiges Merkmal: Jede Woche gibt es ein neues Menü, um Kreativität und Abwechslung zu fördern. Der Küchenchef dazu: "Kochen bedeutet Inspiration. Wenn wir Lust auf etwas haben, schmeckt man das." Gleichzeitig überzeugt die Brasserie durch Tempo und Präzision: Zur Mittagszeit werden bis zu 100 Gerichte in kurzer Zeit serviert. Und das täglich und an sieben Tagen in der Woche. 

Seit rund zehn Jahren arbeitet die Küchencrew des Restaurants eng mit dem Service-Bund Unternehmen Zink zusammen – eine Kooperation, die von Vertrauen, Verlässlichkeit und persönlichem Austausch geprägt ist. Für Küchenchef François Baur ist genau das entscheidend: "Ich arbeite mit Menschen, nicht mit Technologie. Bei jedem Lieferanten brauche ich ein Gesicht, jemanden, den ich anrufen kann." Zink erfüllt diesen Anspruch. Ob bei Fleisch, Gewürzen oder Basics, Baur schätzt die Stabilität in Qualität und Service. Besonders häufig kommen Produkte der Traditionsmarke Servisa sowie der Wiberg-Gewürzlinie zum Einsatz. Vanessa Preschle, Fachberaterin im Außendienst bei Zink, bringt die Zusammenarbeit auf den Punkt: "Es ist eine Kooperation auf Augenhöhe. Das Team weiß, was es will, und ist sehr konkret. Sie legen Wert auf Qualität, was für uns kein Problem darstellt." Auch wenn heute vieles digital läuft und der Webshop die Bestellungen erleichtert, bleibt der persönliche Kontakt zentral. Für Baur ist es die Basis einer verlässlichen Partnerschaft: "Alles, was menschlich ist, ist wichtig. Der Rest ist Werkzeug."

Langjährige Zusammenarbeit auf Augenhöhe: Zink-Fachberaterin im Außendienst Vanessa Preschle (l.)
und François Baur (r.)
Langjährige Zusammenarbeit auf Augenhöhe: Zink-Fachberaterin im Außendienst Vanessa Preschle (l.) und François Baur (r.)
© Les Haras Brasserie, Straßburg
In der Les Haras Brasserie lernen bis zu 15 Auszubildende gleichzeitig – ein starkes Nachwuchsteam, das echte Gastronomie von Grund auf erlebt.
In der Les Haras Brasserie lernen bis zu 15 Auszubildende gleichzeitig – ein starkes Nachwuchsteam, das echte Gastronomie von Grund auf erlebt.
© Les Haras Brasserie, Straßburg

Ausbildung mit Perspektive

Die Les Haras Brasserie ist eine der stärksten Ausbildungsbetriebe der Region. Bis zu 15 Auszubildende lernen gleichzeitig in Küche, Service, Konditorei, Bar und Office-Management. Die enge Zusammenarbeit mit den regionalen Hotelfachschulen sorgt dafür, dass der Betrieb kontinuierlich motivierte Nachwuchskräfte erhält – und ihnen gleichzeitig eine hochwertige Ausbildung bietet. Der Chef de Cuisine legt besonderen Wert darauf, jungen Menschen ein Umfeld zu bieten, in dem sie wirklich lernen können. Im Unterschied zu anderen Betrieben erleben die Azubis hier die ganze Bandbreite der Gastronomie: vom Umgang mit hochwertigen Produkten wie Trüffel, Seezunge oder Kaviar bis hin zu klassischen Basics und saisonaler Küche. Der Küchenchef dazu: "Hier sehen sie viel – gute Produkte, Verantwortung, echte Küche." Dieses Lernumfeld sorgt dafür, dass viele Auszubildende nach ihrem Abschluss noch ein oder zwei Jahre im Betrieb bleiben. Zudem legt Baur großen Wert auf Teamgefühl und Wertschätzung. Zwei jährliche Mitarbeiterfeste, gemeinsame Aktivitäten und ein respektvolles Miteinander schaffen ein Arbeitsklima, in dem sich junge Menschen wohlfühlen – und bleiben möchten.

Die spiralförmige Holztreppe im Herzen der Brasserie: ein architektonisches Meisterwerk, das die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet.
Die spiralförmige Holztreppe im Herzen der Brasserie: ein architektonisches Meisterwerk, das die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet.
© Les Haras Brasserie, Straßburg
Alles im Griff: Team-Besprechung vor dem Mittagsgeschäft.
Alles im Griff: Team-Besprechung vor dem Mittagsgeschäft.
© Les Haras Brasserie, Straßburg
Das geräumige Obergeschoss bietet Platz für bis zu 120 Gäste.
Das geräumige Obergeschoss bietet Platz für bis zu 120 Gäste.
© Les Haras Brasserie, Straßburg

Blick über die Grenze

François Baur spürt die Unterschiede zwischen Deutschland und Frankreich deutlich. Während in Deutschland viele Menschen mittags nur einen schnellen Snack zu sich nehmen, hat das Mittagessen in Frankreich einen festen kulturellen Stellenwert. "Hier ist Essen Kultur – und die Menschen geben Geld dafür aus. Das ist ein riesiger Unterschied." Beim Thema Fachkräftemangel erkennt Baur ebenfalls Unterschiede. In Deutschland sei die Situation deutlich angespannter – viele Restaurants verkürzen ihre Öffnungszeiten oder streichen den Mittagstisch komplett. Frankreich ist ebenfalls betroffen, jedoch weniger stark. Baur führt das auf die Ausbildungsorientierung im Les Haras zurück: ein starkes Nachwuchskonzept, intensive Betreuung und ein Arbeitsumfeld, das junge Menschen bindet. "Wir haben Glück, aber Glück allein reicht nicht. Wir investieren viel in unsere Leute", erklärt er. So profitiert die Brasserie sowohl von einer tragfähigen Esskultur als auch von konsequenter Nachwuchsarbeit – zwei Faktoren, die das Haus auch in schwierigen Zeiten stabil halten.

Jeder Tag ist Zukunft

Wenn es um die Zukunft geht, denkt François Baur nicht in großen, langfristigen Visionen – sondern im täglichen Fortschritt. "Jeder Tag ist Zukunft", sagt er. "Wenn du nur Angst vor dem hast, was kommen könnte, machst du gar nichts mehr. Du musst optimistisch denken und offenbleiben." Während das Familienunternehmen Haeberlin, zu dem die Les Haras Brasserie gehört, an einem neuen Gastronomiekonzept arbeitet, stehen im Restaurant aktuell keine großen Pläne auf der Agenda. Baur hat aber eine Sache im Fokus: die Modernisierung der Küche, die nach über einem Jahrzehnt intensiver Nutzung funktional überarbeitet werden soll. "Sie ist wunderschön gestaltet, aber nicht immer optimal praktisch. Nach zehn Jahren braucht man frische Impulse", erklärt er.

Trotz aktueller Herausforderungen in der Branche – Fachkräftemangel, wirtschaftliche Unsicherheiten, steigende Kosten – bleibt der Chef de Cuisine gelassen. Seine Strategie: jeden Tag das Bestmögliche geben, flexibel bleiben und das Team stark halten. Baur dazu: "Wenn du offen bist, gehst du immer geradeaus. Man weiß nie, was kommt, aber du musst bereit sein – im Kopf und mit deinem Team." So geht die Les Haras Brasserie in Straßburg weiter voran: ohne große Inszenierungen, aber mit Beständigkeit, Menschlichkeit und dem Anspruch, jeden Tag (noch) ein Stück besser zu werden.

"Die Küche ist mein Zuhause. Ich bin damit groß geworden. Das ist mehr als ein Beruf – es ist ein Gefühl.“ François Baur, Chef de Cuisine
"Die Küche ist mein Zuhause. Ich bin damit groß geworden. Das ist mehr als ein Beruf – es ist ein Gefühl.“ François Baur, Chef de Cuisine 
© Les Haras Brasserie, Straßburg

Sitz: Straßburg, Frankreich
Konzept: Moderne Brasserie mit französisch europäischer Küche
Chef de Cuisine: François Baur, seit über 12 Jahren prägendes Gesicht und kreativer Motor des Hauses 
Team und Betrieb: rund 50 Mitarbeitende; sieben Tage die Woche geöffnet (kein Ruhetag); ca. 300 Gäste täglich; 10-12 Personen in der Küche, inkl. Konditorei und Spülküche; bis zu 15 Auszubildende in Küche, Service, Bar, Office und Konditorei 
Auszeichnungen: (u.a) Bestes Restaurant-Design der Welt 2014, Brasserie des Jahres 2015, Versailles-Preis für kommerzielle Architektur, Auszeichnung Innenraum 2015, Teller im Guide Michelin 2016, Preis für den Holzbau 2016 

Web: les-haras-brasserie.com
Instagram: lesharasbrasserie
Facebook: brasseriedesharas

Les Haras Brasserie

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Ralph Marko
Teamlead / Senior Content Manager
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