
Ein Gericht und seine Geschichte: Karneval, Kamelle und Co

Die letzten wilden Tage
Karneval leitet sich von lateinisch „carnis levamen“ ab, was „Fleischwegnahme“ bedeutet. Fasching hingegen kommt vom mittelhochdeutschen Wort "vaschang" für Fass. Zu essen gibt es deftigen Eintopf und ein letztes Mal Fleischgerichte. Diese dienen dann vor allem als Grundlage vor dem Trinken. Eine jahrhundertealte Sitte ist die Zubereitung von Krapfen und Schmalzgebäck. Die fetthaltigen Krapfen gab es früher nur am Karneval, da am Donnerstag vor Karneval zum letzten Mal geschlachtet wurde, und viel frisches Fett zur Verfügung stand. Die Süßigkeiten, die auf den Faschingsumzügen geworfen werden, heißen in Köln „Kamelle“ und leiten sich vom französischen “caramel“ ab.
Ausschweifungen rund um den Globus
Und auch international gibt es den Karneval im ausklingenden Winter: „Mardi gras“ (französisch für "fetter Dienstag") feiert man im Süden der USA und der Name bezieht sich ebenfalls darauf, dass noch einmal „fett“ gespeist und gefeiert werden darf. In Russland gibt es die „Pfannkuchenwoche“ Maslenitsa und ja – auch hier wird hauptsächlich süßes Gebäck verzehrt, da Fleisch bis zum russischen Osterfest ebenfalls nicht mehr erlaubt ist. Ob Karneval, Fasching oder Mardi Gras: Wer das noch nicht erlebt hat – unbedingt auf die Bucket List setzen!


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Bereits die feierliche Eröffnung unterstrich die Bedeutung der Fachmesse für die Branche in Schleswig-Holstein. Ministerpräsident Daniel Günther würdigte die Nord Gastro & Hotel als wichtigen Impulsgeber für das Gastgewerbe und betonte ihre Rolle als Plattform für Austausch, Vernetzung und Innovation. Gründer des gleichnamigen Service-Bund Unternehmens Werner Bast, dessen "Hausmesse" in der Tönninger Stadthalle Ende der 90er Jahre den Grundstein zur heutigen Nord Gastro & Hotel gelegt hatte, betonte gegenüber den Gästen: "Wir wollen auch weiterhin keine Massenveranstaltung, sondern eine familiäre Atmosphäre schaffen, die persönliche Gespräche ermöglicht."


