
Kulinarische Versorgung als Qualitätsmerkmal
Menschen in seiner Gesamtheit betrachten
Ambiente Care ist ein noch junger, aber ambitionierter Träger. Das Unternehmen verfolgt einen klaren Anspruch: Pflege darf sich nicht auf medizinische und pflegerische Leistungen beschränken, sondern muss den Menschen in seiner Gesamtheit betrachten. Dazu gehören neben professioneller Pflege auch soziale Teilhabe, ein wertschätzendes Arbeitsumfeld für die Mitarbeitenden – und eine hochwertige, verlässliche Versorgung im Alltag. "Unser Ziel ist es, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich Bewohner wie Mitarbeitende langfristig wohlfühlen", erklärt Patricia Toews, Leitung Marketing von Ambiente Care. Aktuell betreibt der Träger zwölf Einrichtungen in ganz Deutschland – von Bayern bis Niedersachsen. Es sind dabei keine anonymen Pflegeorte, sondern Lebensräume mit eigener Identität, wie der Rheinische Hof in Velbert (Nordrhein-Westfalen). Das Haus im Herzen der Stadt umfasst 62 Einzelzimmer und neun Doppelzimmer für die stationäre Pflege alter Menschen sowie 27 barrierefreie Service-Wohnungen, die selbstständiges Wohnen mit unterstützenden Dienstleistungen kombinieren. "Die individuellen Bedürfnisse stehen dabei im Mittelpunkt. Jeder Bewohner erhält einen persönlichen Pflegeplan, der regelmäßig überprüft und angepasst wird", so Einrichtungsleiterin Nicole Hertel.

Speiseplan als Herzstück
Bei Hausführungen, Beratungsgesprächen und Neuaufnahmen spielt die Verpflegung eine zentrale Rolle. "Essen, Wäsche, Sauberkeit – das sind die Themen, die immer gefragt sind", berichtet Hertel. Umso wichtiger war die Entscheidung, die Speisenversorgung neu aufzustellen. Seit Februar 2025 erfolgt die komplette Versorgung über den Service-Bund und die Sander Gruppe. Die Umstellung war dabei bewusst sorgfältig geplant. "Wir wollten ein ehrliches Feedback. Deshalb haben wir die neue Verpflegung zunächst ohne große Ankündigung eingeführt", erklärt Hertel. Das Ergebnis: Die Akzeptanz wuchs schnell – auch, weil Qualität und Abwechslung spürbar waren. Im Rheinischen Hof, stellvertretend für alle Einrichtungen von Ambiente Care, ist das Mittagessen kein beiläufiger Programmpunkt, sondern ein bewusst gestalteter Moment. Täglich stehen zwei Menüs zur Auswahl – klassisch mit Fleisch oder vegetarisch –, ergänzt durch Suppe und Dessert. Das gilt auch für das ausgewogene Frühstücksangebot. Der Speiseplan wechselt im Sechs-Wochen-Rhythmus und bietet Abwechslung, ohne die vertrauten Favoriten aus den Augen zu verlieren. Nicole Hertel: "Essen ist bei uns eines der größten Gesprächsthemen – und das ist auch gut so."
Qualität aus einer Hand
Die Basis der warmen Küche bilden die regenerierfertigen High-Convenience-Produkte von Sander. Rund 60 Prozent der eingesetzten Speisen, insbesondere die Hauptkomponenten, stammen aus der Frische-Manufaktur. Die Menüs sind ernährungsphysiologisch abgestimmt, gleichbleibend in Qualität und sicher in der Anwendung. "Die Basis muss funktionieren – jeden Tag, für jede Einrichtung", betont Küchenleiter Andre Manschuk. Hambrock als Service-Bund Partner sorgt für zusätzliche Frische, Regionalität und Vielfalt. Gemüse, Molkereiprodukte, Beilagen und zahlreiche Handelswaren werden zweimal wöchentlich direkt in die Küche geliefert. "Wir verarbeiten vieles selbst – das gibt uns Freiheit und Nähe zur klassischen Küche", so Manschuk. Etwa 30 Prozent der Produkte stammen von Hambrock, weitere zehn Prozent werden frisch im Haus zubereitet. Diese Mischung ermöglicht es, regionale Vorlieben aufzugreifen und vertraute Hausmannskost anzubieten. "Besonders bei Festen, Themenwochen oder saisonalen Aktionen zeigt sich die Stärke der Partnerschaft. Kurzfristige Sonderbestellungen, individuelle Listungen oder spezielle Produkte lassen sich unkompliziert und schnell realisieren", freut sich Hambrock Fachberaterin Katharina Müller.

Digitale Planung trifft menschliche Erfahrung
Ein wichtiger Baustein der Zusammenarbeit ist die digitale Speisen- und Mengenplanung im Webshop. Auf Basis aktueller Bewohnerzahlen werden über einen Konfigurator Bedarfe exakt berechnet, Grammaturen angepasst und Bestellungen automatisiert ausgelöst. "Früher mussten wir alles manuell berechnen – heute gibt uns das System Sicherheit und spart enorm Zeit", erklärt der Küchenleiter. Gleichzeitig bleibt die Küche handlungsfähig: Portionsgrößen lassen sich anpassen, Bewohnerwünsche berücksichtigen, Abweichungen spontan korrigieren. Das Ergebnis ist nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern auch nachhaltig: "Weniger Überproduktion, geringere Lebensmittelabfälle und eine transparente Budgetsteuerung", bringt es Andre Manschuk auf den Punkt.

Erfolgreich auf ganzer Linie
Pflegeeinrichtungen sind hochkomplexe Organisationen, in denen täglich viele Zahnräder ineinandergreifen müssen. Für den Rheinischen Hof ist eine der größten Stärken der Zusammenarbeit mit der ExpertPartnership Sander die Planungssicherheit. Andre Manschuk: "Durch die strukturierte Versorgung über Hambrock und Sander ist die Grundversorgung jederzeit abgesichert. Die Küche kann sich darauf verlassen, dass Waren vollständig und pünktlich geliefert werden, die Qualität konstant bleibt und unsere Speisepläne langfristig kalkulierbar sind." Diese Verlässlichkeit nimmt enormen Druck aus dem Tagesgeschäft. Prozesse laufen ruhiger, Abläufe sind planbar. Und genau das wirkt sich unmittelbar auf die Zufriedenheit von Mitarbeitenden und Bewohnern aus. "Wenn die Basis stimmt, können wir uns auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist: gutes Essen und zufriedene Menschen", so der Küchenchef abschließend.
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