Team von BeVau Kitchen & Lounge

Champions League in der Betriebsgastro

von Julia Matthies
© BeVau Kitchen & Lounge
Roberto Schack hat sich im Umland von Bielefeld einen Traum erfüllt: er ist „Kapitän“ einer preisgekrönten Betriebsgastronomie-Mannschaft für ein großes Ingenieurbüro und in seiner Küche werden genau null Anteile an Fertig- oder Convenience-Produkten verwendet. Jeder Keks, jede Salatsauce, jede einzelne Nudel ist komplett selbstgemacht. Ein beispielloses Konzept, das sich die Redaktion des Servisa Magazins einmal genauer angeschaut hat.
Roberto Schack, Küchenchef BeVau Kitchen & Lounge
Küchenchef und Mannschaftskapitän Roberto Schack
© Bevau Kitchen & Lounge

Ausgewogen und authentisch

Das heißt für die Gäste des Betriebsrestaurants: es gibt nur frisches Essen, kein Artikel ist vorgefertigt oder enthält Zusatzstoffe. Wenn es z.B. Rindfleisch gibt, kommt das von einer Rinderhälfte, die Schack und sein Team zweimal im Jahr zusammen zerlegt. Serviert wird dann alles from-Nose-to-Tail. Die Philosophie, naturbelassene Produkte mit Handwerk zu kombinieren und möglichst nachhaltig zu arbeiten, spiegelt sich auch in Roberto Schacks Mitgliedschaft beim Europäischen Köche-Netzwerk Euro-Toques wider. Diese exklusive Gemeinschaft von Köchinnen und Köchen setzt sich im Sinne der Verantwortung für nachfolgende Generationen und eine ökologische und gesunde Verarbeitung natürlicher Lebensmittel ein. Ziel des Vereins ist es, zu einer ausgewogenen Ernährung beizutragen und den ursprünglichen Geschmack von Lebensmitteln erlebbar zu machen, sowie europäische kulinarische Traditionen zu bewahren. Auch der Service-Bund ist seit 2024 stolzer Unterstützer bei Euro-Toques.

Ein Lebenslauf für gutes Essen

Wie alles zusammenkam, dass der Küchenmeister heute genau das macht, was er machen möchte, beschreibt er so: „Für mich gab es nie etwas anderes. Schon als kleines Kind war ich gefühlt immer mit meiner Oma zusammen in der Küche, und ich wollte auch nie Astronaut oder etwas anderes werden“, schmunzelt Roberto Schack. Nach seiner mittleren Reife begann er mit noch nicht ganz 16 Jahren seine Ausbildung im Restaurant Engelshof in Geseke. Mit einem Mentor im Rücken, schaffte er es schon in jungen Jahren zu Kreismeisterschaften beim Achenbach-Pokal, auf internationale Kochevents und nach Abschluss der Ausbildung bis in die Küche von Jörg Müller nach Sylt. 2013 kam er dann zum Ausflugslokal „Das gastliche Dorf“ in Delbrück, wo er schnell zum Küchenchef wurde. Seine Vorstellungen und Herangehensweise durfte er auch hier schon umsetzen -allerdings im größeren Stil: „Wir haben bis zu 300 Essen à la carte, und dazu noch das Bankettgeschäft rausgeballert mit Hochzeiten und Geburtstagen. Da musste man auch Abstriche machen, da ging es nicht, komplett alles selbst zu machen“, berichtet er. Das änderte sich mit der Anstellung im BeVau Kitchen & Lounge.

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Julia Matthies
Kommunikationsmanager
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