Ein Teller mit frittierten Reisbällchen, Saucen und Zitronen.

Ein Gericht und seine Geschichte: Arancini

von Max Demling
© Service-Bund
Arancini – italienisch für „kleine Orangen“ – verdanken ihren Namen ihrer meist runden Form und goldbraunen Farbe. Die gefüllten, knusprig frittierten Reisbällchen gehören zu den bekanntesten Spezialitäten der sizilianischen Küche und werden dort vor allem als Antipasti gegessen. Mittlerweile sind sie auch über die Landesgrenzen hinaus als ikonisches, italienisches Streetfood bekannt.Ihr Ursprung reicht in die Zeit zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert zurück, als Sizilien unter arabischer Herrschaft stand. Damals formte man kompakte Kugeln aus Reis, (Lamm-)Fleisch und Safran, um eine sättigende und gut transportable Mahlzeit zu erhalten. Allmählich passten die Sizilianer das Gericht ihrer eigenen Esskultur an und fügten Zutaten wie Ragù, Erbsen und Käse hinzu. Inzwischen existieren zahlreiche weitere Varianten, zum Beispiel mit Schinken, Spinat oder Ricotta.Die Basis der Bällchen bildet ein cremiges Risotto, das vollständig auskühlen muss, bevor daraus eine Kugel – in manchen Regionen auch ein Kegel – geformt werden kann. Diese wird anschließend mit der gewünschten Füllung versehen, sorgfältig geschlossen und dann mit Mehl, Ei und Semmelbröseln paniert. In heißem Öl ausgebacken erhalten die Arancini ihre charakteristische knusprige Hülle und ihren cremigen Kern. Kleiner Tipp: Unser Salva D’Or Risottoreis eignet sich ideal für die Zubereitung von Arancini – wir liefern sogar das passende Rezept. Einfach den QR-Code scannen und loslegen. 

Kleiner Tipp:

Unser Salva D’Or Risottoreis eignet sich ideal für die Zubereitung von Arancini – wir liefern sogar das passende Rezept. Einfach dem Link folgen und loslegen!

Maximilian Demling
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