#wirsindbereit

Zurück zum Restart

Die Inzidenzzahlen sinken und ermöglichen endlich Öffnungen der Gastronomie. Unsere Kunden zeigen, wie man sich nun Schritt für Schritt mit den Mitarbeitenden und kreativen Konzepten auf die Öffnungen vorbereitet.

Familie Sassor betreibt ein Motorradhotel im nordhessischen Dodenau. Statt Biker-Ausflüge und Scheunentreff mit Live-Musik gibt es bis zur Öffnung Pizza, Burger, Kaffee & Kuchen zum Mitnehmen – aber nicht jeden Tag.

Axel und Ulli Sassor führen ihr Hotel Sassor, das seit 1969 existiert, mit Leib und Seele, unterstützt von Sohn Marcel in der Küche und Service-Bund Mitglied Schwalli bei den Lebensmitteln.
Seit über einem halben Jahr empfangen die Sassors nur eine Handvoll Geschäftsreisende pro Woche. Ein tägliches Außer-Haus-Geschäft lohnt sich im 1.300 Seelen-Ort Dodenau im malerischen Ederbergland nicht. Einmal in der Woche gibt es Marcel’s Pizza, hin und wieder Burger oder halbe Hähnchen „Wir wechseln das ab. Das läuft ganz gut, weil es nicht so oft ist“, glaubt Axel Sassor.

Erfolg mit Kuchenbuffets

Am 1. Mai wollten die Sassors erstmals in diesem Jahr eine größere Aktion starten, mit BBQ, Getränken & Co. - ganz coronakonform ohne Tische oder Stühle, mit Absperrungen und Einbahnstraße. Trotz sorgfältiger Planung riet die örtliche Polizei Axel Sassor jedoch davon ab. Das Hotel liegt direkt an der Hauptstraße des Ortes. Wenn sich Besucher nicht an die geltenden Regeln halten, kann es schnell voll und teuer werden. „Die Gäste müssen mindestens 50 Meter weitergehen zum Verzehr. Man braucht extra Leute, die dafür sorgen. Leider vergessen viele diese Regel“, erzählt Axel Sassor. Stattdessen gab es, wie schon an einigen Wochenenden zuvor, selbstgebackene Kuchen und Torten, Eis und Kaffee, was bei den Gästen immer gut ankommt. „Wir sind total zufrieden,“ sagt der leidenschaftliche Gastgeber. „Wir setzen mehr um damit, als jeden Tag Essen to go anzubieten. Viele Kollegen sagen, dass es in diesem Lockdown wesentlich weniger Außer-Haus-Umsätze gab, aber man tut es, um im Gespräch zu bleiben“, erklärt Axel Sassor.

Ulrike Sassor mit Kuchen

Ulrike Sassor backt herrliche Kuchen und Torten.

Kuchen Hotel Sassor
Familie Sassor vor ihrem Kuchenbuffet.

Wenn wir so viel Glück haben wie im letzten Jahr und die Leute viel in Deutschland verreisen, dann haben wir ein paar gute Monate vor uns.

Axel Sassor, Inhaber Hotel Sassor

Künftig ein Ruhetag

Im Lockdown hat er mit seiner Familie Zimmer renoviert, umgebaut und Brandschutzmaßnahmen umgesetzt. Und sonntags Tatort geschaut. „Wir gehörten zu den Leuten, die sich immer vergrößerten, umgebaut und investiert haben. Wir sind total heiß darauf, dass es wieder losgeht, aber künftig wollen wir es etwas ruhiger angehen lassen, einen Ruhetag machen“, sagt Axel Sassor nachdenklich. „Wir sind der Meinung, dass weniger mehr sein könnte.“
Für die nahe Zukunft wollen die Sassors die luca App nutzen. Ob sich die Investition in Lüftungslagen noch lohnt, weiß Axel Sassor nicht, genauso wenig, wie die Testung der Gäste funktionieren soll. „Wir würden uns wünschen, eine klare Aussage zu bekommen, was auf uns zukommt. Wenn wir so viel Glück haben wie im letzten Jahr und die Leute viel innerhalb von Deutschland verreisen, dann haben wir ein paar gute Monate vor uns,“ hofft Sassor. Die Würstchen fürs BBQ hat Axel Sassor eingefroren. Sie werden schon bald zum Einsatz kommen.

Ganze sechs Monate ruhte der Betrieb im Biergarten und Restaurant des Hühnerhofs. Aufgrund der positiven Entwicklung in Hessen reagierte Gastronom Stefan Schwedt nun mit seinem Team und entwickelte für den 1. Mai ein Selbstbedienungskonzept. „Für uns war immer klar, wenn wir wieder etwas machen, dann auch richtig“, so Stefan Schwedt.

Auch die Auszubildenden waren in den Vorbereitungen für die Aktion auf dem Hühnerhof mit eingebunden. 

Gemeinsam mit seiner Frau setzte er ein umfangreiches Hygienekonzept um, das er vorab auch mit der Gemeinde in Gründau sowie der zuständigen Polizeibehörde teilte. Dabei berücksichtigt wurde neben den üblichen Abstandsmarkierungen und Hinweisschildern auch ein kontaktloses Bestellen und Bezahlen. „Die Gäste haben ihre Speisen und Getränke auf kleinen Zetteln angekreuzt, die sie am Eingang von unseren Mitarbeitern bekommen haben“, erklärt Stefan Schwedt. „Diese haben sie dann an einem zweiten Stand vorgelegt und ihre Speisen abgeholt.“ Dabei hatten sie u. a. die Auswahl zwischen Spießbraten, Bratwürsten in Sour Creme, Süßkartoffelpommes sowie Getränke in Kronkorken-Flaschen und Bowle in recyclebaren Kunststoffbehältern. Für musikalische Stimmung sorgte der lokale Radiosender Radio Hanau, der live vom Hühnerhof sendete. Insgesamt blickt das gesamte Hühnerhof-Team auf einen erfolgreichen Tag zurück, denn die Gäste nahmen das Konzept und die Auswahl sehr dankbar an.

Koch in der Küche

Das war einer der schönsten Tage, die wir gastronomisch verbringen durften – von denen es ja bisher nicht so viele in 2021 gab.

Stefan Schwedt, Geschäftsführer Gutsschänke Gut Hühnerhof

mehr über den hühnerhof

Die enthusiastische Stimmung des Mai-Feiertags hat das Hühnerhof-Team so sehr angesteckt, dass es nun in den Startlöchern für weitere Aktionen steht.  Dafür möchte er die Inspirationen einbringen, die er bei einem Online-Grillseminar von seinem Lieferanten, Service-Bund Mitglied Flach sammelte. Zudem hat er sich in enger Abstimmung mit seinen Mitarbeitenden auf den Start der Innen- und Außengastronomie vorbereitet. „Um uns erst einmal wieder an Routinen und Abläufen zu gewöhnen und unsere Gäste dauerhaft zurückzuholen, sind wir mit der Hälfte an Sitzplätzen im Biergarten gestartet“, so Stefan Schwedt.

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