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Ceviche-Trend nun auch in Deutschland angekommen

03-02-2016

Über New York und London, wo schon zahlreiche Cevicherias die Gourmets und Hipster mit kreativen Abwandlungen des peruanischen Nationalgerichts verwöhnen, ist der Ceviche-Trend jetzt auch in Deutschland angekommen. In Berlin, München, Frankfurt und Hamburg haben die ersten Lokale eröffnet, um Trendsetter und Gourmets mit dem "neuen Sushi" zu versorgen. Doch was steckt hinter dem Hype?

Für die Basisversion des peruanischen Nationalgerichts Ceviche (ausgesprochen "Zevitsche") wird roher, kleingeschnittener Fisch ca. 15 Minuten in Limettensaft mariniert und mit Chili, dünn geschnittenen Zwiebelscheiben und Koriander verfeinert. Die im Limettensaft enthaltene Zitronensäure sorgt für eine Denaturierung des Fischeiweißes – ähnlich wie beim Kochen. Der Fisch schmeckt dadurch wie pochiert, bleibt aber kalt und knackig. Doch was so einfach klingt, erfordert eine Menge Küchenpraxis, denn das richtige Verhältnis von Limettensaft und Fisch ist für den Geschmack der Ceviche entscheidend. Ebenso sollte der Fisch, z. B. Lachs oder Dorade, sehr frisch sein und am besten Sushi-Qualität haben.

Variiert werden kann das klassische Rezept z. B. mit verschiedenen Meeresfrüchten, Garnelen, gehackten Tomaten oder Lauchzwiebeln. In Peru wird Ceviche traditionell mit Süßkartoffeln, geröstetem Mais oder Maniokwurzeln (Yuca) serviert – oft wird der Limettensaft auch mit Chili aromatisiert. Eine tellergroße Portion Ceviche bringt es auf durchschnittlich 300 Kalorien und liefert dem Körper zudem hochwertiges Eiweiß. Echte Fans essen Ceviche auch im Winter, doch spätestens im kommenden Sommer dürfte sich das peruanische Nationalgericht zu einem echten Konkurrenten für Sushi & Co. entwickeln.

Quelle Foto: Fotolia

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