News

Aktuelle Infos zu den Überbrückungshilfen

06-11-2020

Betriebe, die aufgrund der Corona-Krise starke Umsatzverluste verzeichnen und schließen mussten, werden mit weiteren Überbrückungshilfen vom Bund unterstützt. Sie sollen helfen, die Umsatzrückgänge abzumildern.

Die Informationen basieren auf aktuellen Meldungen von Fachmedien und Tageszeitungen sowie des Finanzministeriums. Alle Inhalte haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Rechtssicherheit.

Dieser Beitrag wird laufen aktualisiert. Stand: 11.02., 15:30 Uhr

  • „November- und Dezember-Fenster“ in der Überbrückungshilfe: Erweiterung des Zugangs zu den Überbrückungshilfen für die Monate November bzw. Dezember 2020 auch für Unternehmen, die im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat einen Umsatzeinbruch von mindestens 40 Prozent erlitten haben und keinen Zugang zur Novemberhilfe und/oder Dezemberhilfe hatten. So wird weiteren Unternehmen geholfen, die von den Schließungsmaßnahmen im November und Dezember 2020 hart getroffen wurden, ohne von der November- und/oder Dezemberhilfe erfasst zu sein. Im Übrigen bleibt es bei der Zugangsschwelle von 50 Prozent Umsatzrückgang für zwei aufeinanderfolgende Monate bzw. 30 Prozent seit April 2020.
  • Erhöhung des Förderhöchstbetrags pro Monat von bisher 50.000 Euro auf 200.000 Euro und Ausweitung der Antragsberechtigung durch den Wegfall der Beschränkung auf kleine und mittlere Unternehmen. Nunmehr sind alle Unternehmen bis maximal 500 Millionen Euro Jahresumsatz in Deutschland antragsberechtigt.
ALLE infos
Grafik Überbrückungshilfen

Wo und wie kann ich die Hilfe beantragen?

Das Finanzministerium rät zu einem zweistufigen Antragsverfahren: 

  • Kontaktieren Sie einen Steuerberater, steuerberatenden Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer. Sie können Anträge nur in Zusammenarbeit mit diesen Dienstleisterinnen und Dienstleistern stellen. Gemeinsam besprechen Sie dann das weitere Vorgehen zur Antragstellung.
  • Ihr Steuerberater, steuerberatender Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer oder vereidigter Buchprüfer registriert sich auf der bundesweiten Online-Plattform. Alles ist digital: die Antragstellung und das Einreichen der Unterlagen. Außerdem kann sich Ihr Dienstleister hier jederzeit über den Bearbeitungsstand Ihres Antrages informieren. Sobald der Bescheid vorliegt, wird er benachrichtigt.
zum antrag

Betriebe, die aufgrund des zweiten Lockdowns weitere Umsatzverluste verzeichnen mussten, werden mit der sogenannten Novemberhilfe unterstützt. Dabei handelt es sich um eine Abschlagszahlung, die mit wenig bürokratischem Aufwand verbunden sein soll. Die Höhe beträgt 75 Prozent des Vergleichsumsatzes und wird anteilig für jeden Tag im November 2020 berechnet, an dem ein Unternehmen tatsächlich vom Corona-bedingten Lockdown direkt, indirekt oder über Dritte betroffen war (Leistungszeitraum).

Anträge auf Novemberhilfe können noch bis zum 31.01.2021 gestellt werden.

zum antragsportal alle infos zur novemberhilfe
  • Das Finanzvolumen der Dezemberhilfe wird sich voraussichtlich auf ca. 4,5 Milliarden Euro pro Woche der Förderung belaufen.
  • Antragsberechtigt sind direkt von den temporären Schließungen betroffene Unternehmen, indirekt betroffene und mittelbar indirekt betroffene Unternehmen entsprechend den Regelungen der Novemberhilfe.
  • Mit der Dezemberhilfe werden im Grundsatz erneut Zuschüsse von bis zu 75 Prozent des Umsatzes aus Dezember 2019 anteilig für die Anzahl an Tagen der Schließung im Dezember 2020 gewährt. Das europäische Beihilferecht erlaubt eine Förderung von derzeit insgesamt bis zu einer Million Euro ohne konkrete Nachweise eines Schadens. Soweit es der beihilferechtliche Spielraum der betroffenen Unternehmen angesichts schon bislang gewährter Beihilfen zulässt, wird für die allermeisten Unternehmen der Zuschuss in Höhe von bis zu 75 Prozent des Umsatzes des Vorjahresmonats auf dieser Grundlage gezahlt werden können. Zuschüsse zwischen einer und vier Millionen Euro nach der Bundesregelung Fixkostenhilfe wurden von Brüssel genehmigt. Die Bundesregierung wird sich zudem im Gespräch mit der Europäischen Kommission dafür einsetzen, dass die Höchstbeträge für Kleinbeihilfen und Fixkosten des Temporary Framework deutlich erhöht werden. Für Zuschüsse von über 4 Millionen Euro sind weitere Abstimmungen mit der Europäischen Kommission nötig, um eine gesonderte Genehmigung auf Basis des Schadensausgleichs des EU-Beihilferechts zu erreichen.
  • Anträge auf Dezemberhilfe können bis zum 31.03.2021 gestellt werden und erfolgen über die IT-Plattform der Überbrückungshilfe (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de). Der Antrag wird wie bei der Novemberhilfe über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder andere Dritte erfolgen. Soloselbstständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, können die Anträge mit ihrem ELSTER-Zertifikat direkt stellen.
zum antragsportal zur quelle

Auf der Homepage des Bundesministeriums der Finanzen finden Sie alle Infos zu den finanziellen Hilfspaketen. 

zur homepage
Filtern Sie hier: GastronomieHotellerieBest-practiceAuflagenMaßnahmenkontaktlos

Neue Online-Tastings

Nach einem erfolgreichen Start des neuen Formats ging es in die nächsten Runden. In den beiden vergangenen Online-Tastings rückten die Themen Kresse und Tee in den Fokus. . Cressperience. Gemeins

VILA VITA Marburg

Gastronomischer Kopf der Gruppe ist Michael Hamann. Seit 2008 als Geschäftsführer für die VILA VITA tätig, kümmerte er sich zunächst um die strategische Gesamtkoordination der Aktivitäten im In- und A

Rundum versorgt

Das Kloster Ebernach begleitet erwachsene Frauen und Männer in ihrem Alltag und bieten ihnen ein Zuhause in unterschiedlichen bedarfsgerechten Betreuungsformen. Dabei stehen insgesamt 281 Wohnplätze a

Empfehlen Sie diese Seite auf


...oder per Mail:

Cookie-Einstellungen

Wir nutzen Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzung unserer Webseite zu ermöglichen und unsere Kommunikation mit Ihnen zu verbessern. Wir berücksichtigen Ihre Auswahl und verwenden nur die Daten, für die Sie uns Ihr Einverständnis geben.