#wirsindbereit

Aah, AHA!  Best Practice: Abstand, Hygiene und Co.

Nach über einem Jahr sind wir alle Pandemie-müde – und umso heißer auf eine Wiederöffnung der Gastronomiebetriebe. Nach wie vor gelten allerdings Einschränkungen, die vor allem Gastgeber vor Hürden stellen. Wie sich Maßnahmen mit Humor umsetzen und kommunizieren lassen, haben wir hier für Sie zusammengetragen:

Hier waren Gastronomen im letzten Jahr sehr erfinderisch: von Pandabären bis Poolnudeln auf dem Kopf (!), umgebauten Gondeln oder Mini-Gewächshäusern haben sich Corona-geplagte Gastgeber Einiges einfallen lassen. Flexibles Handeln ist hier abermals gefragt. Unter anderem machen es Raumaufteilung und -konzepte möglich, schnell auf evtl. neue Auflagen reagieren zu können. 

  • Plexiglasscheiben sind immer noch eine verhältnismäßig günstige bauliche Lösung, durch die sich die Sitzplatzanzahl maximieren lässt. Sie müssen aber nicht aussehen wie frisch aus dem Baumarkt oder improvisiert. Gemütlicher werden sie durch Dekoration wie Blumen oder Lichterketten – sollten aber trotzdem noch gut zu reinigen sein. Darüber hinaus lassen sich daran auch Botschaften, Tageskarten oder Hinweise auf Aktionen platzieren – und machen sie weniger durchsichtig und etwas mehr „separée-tauglich“.
  • Als Platzhalter für freigehaltene Tische können statt baustellenmäßigem Absperrband auch Figuren dienen: von Teddybären über Pappaufsteller, Schaufensterpuppen bis hin zu Superhelden ist Einiges denkbar und bringt Ihre Gäste garantiert zum Schmunzeln.
  • Auch Grünpflanzen können zur Separierung genutzt werden. Sie schaffen Stimmung, gerade wenn die Räumlichkeiten größer sind. Denn der Gast darf sich im Raum nicht verloren fühlen. Mithilfe von Pflanzen können zudem auch Bereiche für eine Art „Private Dining“ geschaffen werden.
  • Falls Sie mehrere Waschbecken und Pissoirs nebeneinander haben: Blumen rein pflanzen! So gesehen im Restaurant Fredi im Casinotheater Winterthur.
  • Outdoor-Ideen: In Amsterdam und Hamburg haben pfiffige Gastronomen Mini-Gewächshäuser aufgestellt. Nicht unbedingt günstig, aber definitiv aufmerksamkeitsstark! Für große Wiesen kämen auch (umweltfreundliche) Markierungen in Frage, wie es New Yorker Parks im Sommer umgesetzt haben. Um die begrenzte Außengastronomie zu erweitern, bieten sich Picknickkörbe zum Mitnehmen/Ausleihen an. Ein Konzept, das u. a. im Englischen Garten in München schon seit Jahren gut ankommt.

Wie mache ich Desinfektionsspender sexy? Darauf haben wir auch noch keine Antwort, aber folgende Ideen: 

  1. Jedem Gast Desinfektionsfläschchen auf den Tisch stellen (die selbst regelmäßig desinfiziert werden) – evtl. mit gebrandeten Etiketten und nettem Spruch, so nach dem Motto: Bleibt sauber! Oder: Bleiben Sie gesund! Oder: Promilletest für die Hände. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt…
  2. Für die Gastronomie schon seit jeher ein wichtiger Punkt, der seit der Pandemie mehr denn je in den Fokus rückt, ist die „Reinigung von Oberflächen“. Zeigen Sie Ihren Gästen offensiv, dass die Oberflächenhygiene eine große Rolle bei Ihnen im Restaurant spielt.
  3. Auch kontaktlose Armaturen in den Waschräumen werden in der Zukunft immer relevanter werden. Wenn Sie die Möglichkeit haben, hier zu investieren, geben Sie Ihren Gästen ein sicheres Gefühl.
  4. Masken für vergessliche Gäste bereithalten. Vielleicht lohnen sich auch gebrandete. Kann man im Internet in verschiedenen Farben und mit Logo bekommen, einfach „FFP2 Masken mit Logo“ googeln.
  5. Neben guten Lüftungskonzepten oder auch -anlagen kann auch die „Laufführung“ der Gäste ein Gefühl von Sicherheit bieten. So stellen Sie sicher, dass sich nicht zu viele Leute an einer Stelle tummeln. Auch hier ist Kreativität gefragt: Hinweise auf dem Boden oder an Wänden können durch nette Illustrationen und freundliche Worte positive Signale senden.

Wir sind Sie ebenso leid wie verzögerte Auszahlung von Finanzhilfen: die ganzen Donald Ducks und Trumps, die sich vielerorts durch falsche Angaben der Kontaktverfolgung entziehen wollten. Was können wir tun, um den Gästen wahrheitsgemäße Angaben schmackhaft zu machen?

  1. Über eine App: Falls sich die viel diskutierte App „Luca“ durchsetzt, können Betriebe einfach ihren Standort registrieren, ihren QR-Code auslegen (oder in der Speisekarte platzieren) und Kunden, die ebenfalls die App nutzen, checken sich über den QR-Code bei Ihnen ein. Die Nutzung ist kostenfrei. Alternativ gibt es aber auch andere Anbieter, die eine digitale Kontaktverfolgung (kostenpflichtig) anbieten.
  2. Über (Online-)Reservierungen: Hier sind die Daten zumindest einer der Gäste automatisch hinterlegt (je nach Bundesland kann das schon ausreichen). Dafür bieten sich auch digitale Komplettlösungen wie ServisaPOS an, die Kassensysteme und Online-Tools vereinen. Infos unter www.servisapos.de
  3. Gästen ein Tablet anbieten, um Kontaktdaten einzutragen (muss allerdings nach jedem Gebrauch desinfiziert werden).
  4. Achtung: Der Personalausweis darf nicht fotografiert oder kopiert werden – aber wer ihn freiwillig als Bestätigung zeigt, könnte evtl. einen Mini-Apéritif auf Kosten des Hauses (Motto: Im Wein liegt die Wahrheit), einen Rabatt o. ä. bekommen.

Sie könnten eine Öffnung beschleunigen: Schnelltests. Hier sind noch einige Fragen offen. Die Testung der Gäste kann nicht in der Verantwortung der Betriebe liegen, aber wer die Kapazitäten hat, könnte das als Service anbieten. In jedem Falle sollten Sie sich informieren, welche Auflagen in Ihrem Bundesland gelten und klären – z. B. ob Sie vorher eine Schulung besuchen müssen:

  1. z. B. auf dem Parkplatz/vor der Tür ein kleines Zelt aufbauen, evtl. mit witzigem Banner (Test the Best u. a.) versehen. Diese Leistung muss bezahlt werden, also z. B. ca. vier Euro Selbstkostenpreis plus eine kleine Pauschale für den Aufwand. Dafür könnte man evtl. ein Begrüßungsgetränk beim Warten servieren.
  2. Die Gäste könnten diesen Service z. B. auf der Website beim Reservieren mitbestellen.
  3. Wer über einen (ungenutzten) Foodtruck oder Wohnwagen verfügt, könnte daraus sogar einen mobilen Testtruck machen – eventuell sogar ein neues Geschäftsmodell (mit kurzem Lehrgang).

Wichtig: Es empfiehlt sich alle Maßnahmen über Ihre Homepage, Ihre Social-Media-Kanäle und am Eingang zu kommunizieren – das schafft Sicherheit und Vertrauen!

 

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