Online-Magazin

Foodtrend 2022 - Grün, divers und digital

Besonders gern tauschen sich Foodies online über ihr Lieblingsthema Essen aus. Und genau aus diesen im Netz gesuchten und diskutierten Themen lassen sich die Food-Trends 2022 ableiten. Denn diese spiegeln nicht nur Wünsche und Bedürfnisse von Konsumierenden wider, sondern stehen in engem Zusammenhang mit unserer Ernährung und der Nahrungsmittelproduktion. Sie bieten Orientierung bei den täglichen Essensentscheidungen und sind besonders für die Gastronomie und die Lebensmittelindustrie wichtige Anhaltspunkte für ökonomische Entscheidungen und konzeptionelle Ausrichtung der Einzelbetriebe. 

Fest steht: Das Ess- und Konsumverhalten ist im Wandel. Und aus den aktuell heiß diskutierten Themen lassen sich fünf Ströme ableiten:  

Die Nachhaltigkeitsbewegung ist nicht erst seit gestern ein alltägliches Thema. Vor allem in den sozialen Medien lautet das Motto von jungen Akteuren in der Gastronomie- und Foodszene oft „Zero Waste“. Dahinter steckt die Idee Müll oder scheinbaren Müll nicht nur wiederzuverwerten oder zu recyceln, sondern erst gar nicht anfallen zu lassen. Besonders Konzepte, wie „Verwendung von Kopf bis Schwanz“ oder von „Würzel bis Blüte“ sprechen die Kunden an und werden viel geteilt. Auch das Anbieten von wiederverwendbaren ToGo-Behältern zahlt auf dieses Konto ein und wird von der jungen Generation als selbstverständlich angesehen. Außerdem kommt es bei den Konsumierenden gut an, wenn über die eigenen Bemühungen kommuniziert wird. Sei es der Verzicht von Plastik in der Lieferkette oder besondere Aktionen oder die Unterstützung von speziellen Apps, um Restbestände nicht wegwerfen zu müssen.

Die Menschen wollen wissen, woher ihr Essen kommt, was den Wert der Regionalität immens gesteigert hat. Trotzdem bleibt die Sehnsucht nach exotischen Lebensmitteln und Produkten aus fernen Ländern. Gerade deshalb zeichnet sich das Paradoxon „Lokale Exoten“ als einer der neuen Trends ab. Um dem entgegenzukommen, werden jetzt schon hierzulande Obst- und Gemüseorten angebaut, die ursprünglich an weit entfernten Orten wachsen. Oder es werden spezielle Fisch- und Rinderarten aus anderen Ländern nach Deutschland gebracht und hier unter ähnlichen Bedingungen für den lokalen Verbrauch gezüchtet. Außerdem bemühen sich immer mehr Restaurants mit jungen Konzepten Gerichte und Rezepte aus fernen Ländern mit den regionalen Produkten und Sorten zu rekreieren.

Tafel von oben

Generell ist die pflanzenbasierte Ernährung besonders in den letzten Jahren noch wichtiger geworden. In der Gastronomie reicht es nicht mehr nur ein einfaches vegetarisches Gericht auf der Speisekarte zu haben. Einen Schritt weiter geht das Trendkonzept „Vegourmet“. Hierbei geht es speziell um eine Kombination aus vegetarischen und veganen Gerichten und der Verarbeitung auf Gourmet-Niveau. Fans sind überzeugt, dass sich viele Gourmetgerichte mit Fleischkomponenten genauso gut ohne diese zubereiten lassen. So zaubern vor allem junge Köche immer häufiger Klassiker in der Veggie-Variante. Sie setzen dabei oft auf Ersatzprodukte aus pflanzlichen Eiweißen, wie Soja-, Weizen- oder Erbsen-Proteinen, oder verzichten sogar ganz auf Ersatzprodukte.

Viele bekannte Diäten setzen auf Verzicht: Vegetarier verzichten auf Fleisch, Veganer auf sämtliche tierische Produkte und Flexitarier lehnen Fleisch aus Massentierhaltung ab. Der Trend „Real Omnivore“ hingegen setzt auf bewussten Konsum und eine offene Haltung gegenüber wirklich allen Lebensmitteln. Es geht darum ein Umdenken in Bezug auf Auswahlmechanismen zu bewegen. Warum sollte man Fleisch aus Massentierhaltung essen, wenn auch kleinere Lebewesen, wie Insekten oder Grillen, nahrhaft sein können. „Wirkliche Omnivore“ sind auch aufgeschlossen gegenüber der kompletten Verwertung von Lebewesen und sind Innereien nicht abgeneigt. Die generelle Aufgeschlossenheit ist längst auch in der Gastronomie der Großstädte angekommen. Gerichte mit Insekten und Innereien sind keine Ausnahme mehr – vor allem, wenn junge Köche am Werk sind. Außerdem wird gespannt auf die Entwicklung von in-vitro, also im Labor gezüchtetes, Fleisch geschaut.

3 Handies fotografieren Pizza

Die Menschen wollen wissen, woher ihr Essen kommt, was den Wert der Regionalität immens gesteigert hat. Trotzdem bleibt die Sehnsucht nach exotischen Lebensmitteln und Produkten aus fernen Ländern. Gerade deshalb zeichnet sich das Paradoxon „Lokale Exoten“ als einer der neuen Trends ab. Um dem entgegenzukommen, werden jetzt schon hierzulande Obst- und Gemüseorten angebaut, die ursprünglich an weit entfernten Orten wachsen. Oder es werden spezielle Fisch- und Rinderarten aus anderen Ländern nach Deutschland gebracht und hier unter ähnlichen Bedingungen für den lokalen Verbrauch gezüchtet. Außerdem bemühen sich immer mehr Restaurants mit jungen Konzepten Gerichte und Rezepte aus fernen Ländern mit den regionalen Produkten und Sorten zu rekreieren.

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