Cover Außer-Haus-Konsum 2023

Zahlen rund um den Außer-Haus-Konsum

von Linn Grunwald
© djv Mediengruppe
Auf rund 450 Seiten bietet der „Außer-Haus-Konsum 2023“ von der dfv Mediengruppe die neuesten verfügbaren Branchenstatistiken für den gesamten Außer-Haus-Markt. Dazu gehören u. a. Umsätze, Einkommen, Konsumausgaben, Vertriebskanäle, Aussichten für Gast- und Beherbergungsgewerbe, Gemeinschaftsgastronomie und Verbraucherverhalten sowie Daten zu Europa.
Blumenkohl. Brokkoli, Romanesco
Statistisch bewiesen: Die Deutschen essen immer mehr Gemüse.
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Auswirkungen der Pandemie

In der aktuellen Ausgabe sind vor allem die Auswirkungen der Coronapandemie erkennbar. So ist die Anzahl der deutschen Gastgewerbeunternehmen innerhalb von zwei Jahren um fast 36.000 (16 Prozent) geschrumpft. Die Umsätze gingen zwischen 2019 und 2021 um etwa 30 Prozent zurück. Deutlich ist aber auch, dass sich Umsätze, Besucherzahlen und Durchschnittsbon seither positiv entwickelt haben.

Langzeitvergleiche

Besonders interessant sind die Langzeitvergleiche: So hat sich der durchschnittliche Netto-Stundenverdienst in Deutschland von 1990 bis 2021 nahezu verdoppelt (von 8,12 Euro auf 15,88 Euro), aber auch die Ausgaben für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren. Allein zwischen 2016 und 2022 sind sie über 25 Prozent gestiegen. Der Außer-Haus-Konsum 2023 basiert auf Statistiken, Untersuchungenund Umfragen der Fachmedien ahgz, foodservice und gvpraxis sowie einschlägiger Marktforschungsinstitute. Erhältlich unter dfv-fachbuch.de, Preis: 499 Euro.

Umsatzstärkste …

• Hotels in Deutschland: 
Center Parcs Bungalowpark Allgäu, Estrel Berlin, Hotel Bayrischer Hof (München)

• Systemgastronomiebetriebe: McDonald’s, Burger King, Autobahn Tank & Rast

• Freizeitgastronomiebetriebe: Europa-Park, Mitchells & Butlers (z. B. Alex), Café Extrablatt

• Top-Restaurants (nach Gourmetführern): Aqua – Hotel Ritz Caton, Wolfsburg, Schwarzwaldstube – Hotel Traube Tonbach, Victor’s Fine Dining by Christian Bau, Saarland

• Top Contract Caterer Gemeinschaftsgastronomie: Compass Group, Aramark, Apetito

• Größte Herausforderungen des Gastrogewerbes: 
Energiekosten, Personalkosten, Personalbeschaffung

• Pro-Kopf-Verbrauch von Lebensmitteln:
Gestiegen sind Teigwaren, Tiefkühlprodukte, Käse, Heißgetränke. Gemüse von 104,3 kg im Jahr 2017 auf 110 kg im Jahr 2021.

Gesunken sind Fisch und Säfte, Fleisch von 90,1 kg (2018) auf 82,1 kg (2021), Alkoholkonsum von 139 Liter (2009) auf 120,7 Liter (2021).

Ein paar Fakten:

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Linn Grunwald
Redakteurin
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