
Gerichte und ihre Geschichte: Brathendl
Das Brathendl
Die Dimensionen des heutigen Oktoberfest sind natürlich um ein Vielfaches größer – angefangen bei den Millionen Besuchern aus aller Welt bis hin zu den 7,5 Millionen Litern Bier, die heute auf dem berühmtesten Volksfest der Welt getrunken werden. Was neben Bier bis heute gleich geblieben ist, ist das kulinarische Rahmenprogramm: Zum Bier lassen sich die Gäste gern deftige, bayerische Spezialitäten schmecken. Ob Haxen mit Sauerkraut, Schweinebraten oder eben das berühmte Brathendl: Hauptsache gut gewürzt und schön fettig, um den Alkohol besser zu vertragen. Das Brathendl am Spieß ist schon seit dem 19. Jahrhundert eine traditionelle Speise auf dem Volksfest. 1881 gab es die erste Hendlbraterei auf der Wiesn, und eines der bekanntesten Unternehmen, die Hühner- und Entenbraterei Ammer, ist ebenfalls seit 1885 mit dabei.
Fett und Salz in Bestform
Seither hat die Geflügelspezialität mit der krossen, würzigen Haut und dem saftigen Inneren nichts von ihrer Attraktivität eingebüßt. Nach wie vor werden mehrere hunderttausend Brathendl auf dem Volksfest verzehrt. Ein wichtiger Bestandteil des Hendl -Rezepts: die Brathähnchen werden mit ganz viel Butter und ordentlich Salz präpariert. Viel Salz versteht sich von selbst, es soll ja durstig machen, viel Butter ist immer gut, um den Geschmack zu maximieren Trotz des Ausdrucks Hendl (für: Hähnchen), kann es sich dabei übrigens auch um weibliche Tiere handeln. Dazu passt perfekt bayerischer Kartoffelsalat mit Essig-Öl-Dressing und Speck. Jetzt ausprobieren und Ihre Special-Karte um ein Highlight ergänzen!


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