• Mermaid

    Select - True - Seafood

  • Mermaid

    Eine Marke, der man vertrauen kann

  • Mangroven

    Natürliches Futter für unsere Garnelen

Mermaid

Transparenz bis auf den Teller

Mermaid ist nicht nur die Service-Bund Marke für hochwertiges Seafood wie Garnelen oder Muscheln in unterschiedlichen Größen, Mermaid ist ein Qualitätsversprechen. Neben sorgfältig ausgewählten Produzenten sowie Angaben zu Herkunft und Fang auf jeder Verpackung bedeutet das auch strenge Kontrollen. Bereits im jeweiligen Herkunftsland sorgt ein Qualitätsbüro für die Inspektion aller Container vor der Verschiffung nach Deutschland. Unsere Black Tiger Garnelenprodukte beispielsweise stammen aus Bangladesch und Vietnam. Nach der Ankunft im Hamburger Hafen untersucht ein zertifiziertes Labor die Meeresfrüchte mikrobiologisch auf Salmonellen & Co, Rückstände und das korrekte Abtropfgewicht. 

Darüber hinaus lässt der Service-Bund Stichproben in Hinblick auf Füllmengen, Glasuranteil (Wasserschutzschicht bei eingefrorenen Tieren), Nährstoffgehalt, Bakterien, Zusatzstoffe und Tierart überprüfen. Mitarbeiter vom Service-Bund reisen regelmäßig zu den Produzenten vor Ort und besuchen das Hamburger Lager des Importeurs, um die Ware zu begutachten. 

Bei Mermaid Produkten sind Herkunft und Warenweg stets bekannt.
Für Kunden mit Nachhaltigkeitskonzept und zur Kommunikation an den Gast ein wichtiges Kriterium!

„Spaghetti mit Scampi“ stehen in zahlreichen Restaurants auf der Speisekarte – obwohl Garnelen gemeint sind. Solche Missverständnisse sorgen selbst bei bekannten Restaurantketten immer wieder für Schlagzeilen. Welches Tier sich hinter welcher Bezeichnung verbirgt und was Sie bei Mermaid Seafood bekommen, lesen Sie hier.

Rund 3.000 verschiedene Garnelenarten sind bisher bekannt, doch nur wenige landen bei uns auf dem Teller. Wer „Scampi“ günstig anbietet, verwendet vermutlich eher Riesengarnelen statt Scampi – denn nur die teureren Kaisergranate dürfen so bezeichnet werden. Charakteristisch für die Kaisergranante sind die langen Scheren. Deshalb gehören sie auch zu den Krustentieren, sind aber keine Garnelen. Dafür sind Nordseekrabben wiederum keine echten Krabben, sondern kleine Kaltwassergarnelen. Welche Sorte im Handel wie benannt werden darf, regelt das deutsche Fischetikettierungsgesetz. Aber auch mit unserer kleinen Warenkunde lassen sich „Bezeichnungsfehler“ vermeiden.

Auf die Größe kommt es an 

Da sich Garnelen im geschälten Zustand nur schwer voneinander unterscheiden lassen, spielt im Handel nicht die Art, sondern die Größe eine Rolle. Riesengarnelen sind auch bekannt unter den Namen: 

  • King oder Tiger Prawns (englisch; bei uns Handelsbezeichnung für Riesengarnelen ohne Kopf und mit Schale) 
  • Crevetten (französisch) 
  • Gambas (spanisch; bei uns Handelsbezeichnung für Riesengarnelen mit Kopf und Schale) 
  • Langostinos (spanisch; u. a. Bezeichnung für größere Tiere aus Chile und für eine Krebsart) 
  • Als Shrimps hingegen werden hierzulande kleine Garnelen bezeichnet, bei denen auf ein lbs (englisches Pfund, ca. 454 g) mehr als 100 Tiere kommen. Garnelen mit Kopf und Schale werden in kg angegeben.

Seafood für jeden Bedarf 

Unter der Marke Mermaid Seafood bietet der Service-Bund u. a. die großen TK Black Tiger Garnelen (Penaeus monodon) aus kontrollierter Aquakultur in Süd- und Südostasien, argentinische Rotgarnelen aus Wildfang, norwegische Eismeergarnelen sowie fertige Garnelenspieße an. Mermaid Seafood wird in den Kategorien „Wild“ und "Farmed" angeboten

  • WILD Fisch und Meeresfrüchte aus ausgesuchten Aquakulturen
  • FARMED Fisch und Meeresfrüchte aus ausgesuchten Fischereien. 

Die Nachfrage nach Seafood-Delikatessen wie Lachs, Seefisch und Riesengarnelen wächst – doch die Meere allein können diesen Appetit nicht stillen. Eine beständigere und günstigere Alternative bietet die Aquakultur. Der Service-Bund setzt hier auf verantwortungsvolle Zucht und Transparenz.

Für Meerestiere müssen Gastronomen und Gäste oft tief in die Tasche greifen, denn weltweit wächst die Lust auf Fisch und Meeresfrüchte, während die Bestände in den Ozeanen schrumpfen und stark schwanken. Die Erträge aus Wildfang reichen längst nicht mehr aus, die Überfischung der Meere ist
vorprogrammiert. 

Modell der Zukunft
Auf dem Vormarsch ist die Zucht in Fisch- und Garnelenfarmen, in denen die Tiere in Teichen aufwachsen und die Bestände genau geplant und kontrolliert werden können. Das Modell der Zukunft, glaubt man Wirtschaftsvorhersagen. Leider hat die Aquakultur bislang oft keinen guten Ruf – durchaus zu Unrecht. Denn hier gibt es große Unterschiede in der Haltungsweise der Fische, in der Fütterung und bei der Qualitätskontrolle. Dabei stehen Fischfarmer, Produzenten, Industrie und Händler gleichermaßen in der Verantwortung. Der Service-Bund setzt bei den Mermaid Produkten daher auf persönlich ausgewählte Produzenten in Vietnam
und im östlichen Bengalbecken in Bangladesch.

Teiche mit Tradition
Der Begriff Aquakultur steht für die kontrollierte Aufzucht von im Wasser lebenden Organismen wie Fischen, Muscheln, Krebsen, Garnelen oder Algen, die alle einem Besitzer zugeordnet werden können. In Südostasien, wo viele Warmwassergarnelen heimisch sind, blickt die Teichwirtschaft auf eine jahrhundertealte Tradition zurück. Seit den 1970er-Jahren boomt der Wirtschaftszweig der professionalisierten Aquakultur, seit den 90ern rücken nachhaltigere Zuchtbedingungen zunehmend in den Fokus.

Im Rhythmus des Mondes
Black Tiger Garnelen-Weibchen produzieren bis zu 750.000 Eier. Zum Ausbrüten paaren sich Männchen und Weibchen auf den Farmen in runden, abgeschotteten Tanks. Danach kommen die Weibchen zum Laichen in Einzeltanks. Etwa zwölf Stunden später schlüpfen die Larven, sogenannte Nauplien. In rund vier Wochen durchlaufen diese mehrere Stadien und ein Dutzend Häutungen, bevor sie bis zur gewünschten Größe in weitläufige Salzwasserteiche gesetzt werden. „Geerntet“
wird bei Vollmond mit Hilfe von Netzen und per Hand, denn dann bewegen sich die Tiere vom Boden Richtung Ausgang.
 

Naturnahe Haltung
Aquakultur ermöglicht nicht nur eine planbare Produktion, sondern schont vor allem die Ressourcen der Meere. Tiere, die in Teichen auf engem Raum zusammenleben, sind jedoch anfälliger für Krankheiten als ihre wilden Artgenossen. Daher ist es sinnvoll, die Besatzmengen nicht zu dicht anzusetzen, auch der Wasserqualität zu Liebe. Der Service-Bund unterstützt deshalb eine naturnahe Zucht. Das heißt, dass die Garnelen ausreichend Platz haben, langsamer wachsen und größer geerntet werden. Das wirkt sich positiv auf die Umwelt und auf den Geschmack aus!
 

Garantierte Standards
Das Interesse von Händlern und Verbrauchern an ökonomischer und ökologischer Nachhaltigkeit hat verschiedene Zertifizierungsgesellschaften und neue Siegel wie ASC (Aquaculture Stewardship Council) hervorgebracht, die bestimmte Standards garantieren. Auch die Partnerbetriebe des Service-Bund werden nach hohen Maßstäben überprüft. Dazu gehört  z. B. der weitgehende Verzicht auf präventive Medikamente, die Vermeidung von Umweltverschmutzungen und die regelmäßige Überprüfung der Farmen sowie Kontrollen in zertifizierten Laboren. Größenverhältnis, Krümmung,Farbe und Nettogewicht der Mermaid Garnelen sind außerdem genau definiert. 

Wenn sie die gewünschte Größe erreicht haben, werden die Garnelen aus den Teichen gesammelt.

Markus Bammes (Nußbaumer) und Kai-Peter Aldinger (gastro*master Aldinger) besuchten Garnelenfarmen vor Ort.

Mermaid Seafood vom Service-Bund steht für Transparenz, Rückverfolgbarkeit und geprüfte, zuverlässige Qualität. Dazu tragen auch international bekannte Siegel wie MSC und ASC bei, die sich gegen Überfischung und für verantwortungsvolle Zucht einsetzen. Siegel für bewussten Genuss 

Beide Siegel sollen den Umweltschutz bzw. die Rücksicht auf Ökosysteme, Flora, Fauna und Menschen fördern. Um eine Zertifizierung der gemeinnützigen Organisationen Marine Stewardship Council (MSC) für Fisch und Meeresfrüchte aus Wildfang oder Aquaculture Stewardship Council (ASC) für Produkte aus Aquakulturen zu erlangen, müssen die jeweiligen Betriebe einen intensiven Bewertungsprozess durchlaufen und bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Dazu zählen beispielsweise schonende Fangmethoden und ein nachhaltiges Management bzw. die Einhaltung der Wasserqualität, die Rückverfolgbarkeit der Futterinhaltsstoffe und ein eingeschränkter Medikamenteneinsatz. 

Qualität für jeden Bedarf 

Das Sortiment von Mermaid Seafood umfasst diverse Garnelenarten sowie Kammmuscheln aus Wildfang und Zucht in aller Welt für ganz unterschiedliche Bedürfnisse in der Profiküche. Gemeinsam ist allen, dass sie von ausgewählten, zertifizierten Produzenten stammen und sich strengen Qualitätskontrollen unterziehen, bevor sie zu den Service-Bund Kunden gelangen. Der Service-Bund bietet unter der Marke Mermaid zunehmend zertifizierte Ware an. 

Bereits erhältlich sind mit MSC-Siegel: 

  • Mermaid TK Scallops/Kammmuschelfleisch aus dem Nordwestpazifik, Stückgewicht ca. 30 g (Artikelnr. 42238) 
  • Mermaid TK Scallops/Kammmuschelfleisch aus dem Südwestatlantik, Stückgewicht ca. 6-8 g (Artikelnr. 42250)
  • Mermaid TK Norwegische Eismeergarnelen (Artikelnr. 81509) 

 

Mit ASC-Siegel:

  1. Mermaid TK Garnelenspieße aus Black Tiger Garnelen, lang gesteckt (Artikelnr. 103912) und rund gesteckt (Artikelnr. 104216)
  2. Mermaid TK Butterfly Shrimps (Artikelnr. 101677) 
  3. Mermaid TK Torpedo Shrimps (Artikelnr. 101678) im Backteig
  4. Mermaid TK Cocktailshrimps, Black Tiger Garnelen (Artikelnr. 78733)

„MSC- und ASC-Siegel retten nicht allein die Welt, aber sie sind ein Baustein zum Schutz der Umwelt und fördern das Bewusstsein der Gäste und Verbraucher für einen Genuss mit gutem Gewissen.“

Sven-Uwe Kempe
Fisch- und Meeresfrüchte-Experte

Aufgrund ihres hohen Eiweißgehaltes können frische Meeresfrüchte schnell verderben. Daher sind die Seafood-Spezialitäten von Mermaid ausschließlich tiefgekühlt erhältlich. Lassen Sie sie vor der Verwendung am besten langsam im Kühlschrank auftauen – das schont die Zellstrukturen und verhindert, dass sich zu schnell Keime vermehren.

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