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10 Tipps fürs perfekte - und wirtschaftliche - Speisenangebot

Ihr habt geile Gerichte auf der Karte? Super! Aber um mit eurem Gastrobetrieb erfolgreich zu sein und Gäste glücklich zu machen, braucht es noch mehr. Lest hier unsere Tipps für ein ökonomisches Speisenangebot in eurem Restaurant - erstellt in Zusammenarbeit mit Betriebsberater und Küchencoach Björn Grimm.

  • 1.   Weniger ist mehr, rät Björn Grimm (Foto rechts). Reduziert euer Speisenangebot sinnvoll: Bietet Bestseller aus den Top 10 an – orientiert euch daran, was eure Gäste an euch lieben. Was ist eure Kernkompetenz? Setzt das konsequent um!
Björn Grimm
  • 2.    Eine Speisekarte bildet euer Image. Wie ist sie aufgebaut? Eine reine Aneinanderreihung von Produkten? Welche Sprache und Gestaltung wählt ihr? Eure Karte sollte optisch und inhaltlich so ansprechend sein, dass man sie mitnehmen möchte und seinen Lieblingsmenschen zeigen will! Von den Produkten her signalisiert ein veganes (Teil-)Angebot Lebensmittelkompetenz, lokale Speisen und Lieferanten vermitteln Verbundenheit mit der Region.
Speisekarte
  • 3.   In eurem Restaurant geht es den Gästen nicht nur um das Essen. Es geht auch darum, Geschäftspartner zu treffen, Freundschaften zu pflegen oder neue Leute kennenzulernen. Schafft hierfür den Rahmen und die Erlebnisse, z. B. besondere Menüs, Events, Musik, eine Einrichtung, die für Gesprächsstoff und/oder eine bestimmte Atmosphäre sorgt etc.
Paar im Café
  • 4.    Ihr wollt liefern, to go oder Boxen anbieten? Erst klären: Reichen meine Kapazitäten in der Küche für dieses Parallelgeschäft? Kann ich die Logistik selbst stemmen? Lohnt sich das, wenn man Porto, Verpackung etc. abzieht? Dann evtl. die „Tüte“ weiterdenken: mit schönem Besteck/Geschirr/Deko. Menüboxen sind als Ergänzung oder „Wundertüte“ spannend, gerade in Kooperation mit mehreren Gastronomen. Lasst euch von Branchenprofis inspirieren! Eine Box funktioniert am besten als Lösung (wie die Weihnachtsgans) oder als Erlebnis (z. B. Geburtstag).
Delivery Fahrrad Essen
  • 5.    Habt keine Angst vor Convenience. Der Begriff ist leider negativ belastet, dabei zählen im Grunde schon gefüllte Pasta, geschälte Kartoffeln oder vorfrittierte Pommes dazu. Welche Lösungen können euch Handel und Industrie anbieten? Stichworte: vorbereitetes Gemüse vom Händler oder High-Convenience wie von Sander (siehe Foto). Die Alternative: Eigenconvenience, also z. B. Saucen, Suppen, Desserts für mehrere Tage selbst in der Restaurantküche vorbereiten. Siehe Punkt 6! So lassen sich Mitarbeiterstunden und Ressourcen einsparen.
Vegane Buddha Bowl Sander
  • 6.    Entkoppelt Produktion und Ausgabe durch Vakuumieren und andere Gar-/Zubereitungsmethoden, um auch eine größere Nachfrage gut bedienen zu können, Warenverfügbarkeit zu garantieren und Produktionsengpässe zu vermeiden. Nutzt ruhige Zeiten, um euch auf starke Zeiten vorzubereiten!
Gemüse im Glas
  • 7.    Hinterfragt regelmäßig alle Dienstleistungen und Produkte (Renner-Penner-Liste, Deckungsbeiträge, aber auch Hygienemaßnahmen, Empfang des Gastes usw.). Wie sieht unser neues Besser aus? Weist die Gäste auf Renovierungen etc. hin – so lassen sich auch Preiserhöhungen besser rechtfertigen.
Notizen Liste Stift
  • 8.    Stammgäste behindern oftmals die Weiterentwicklung eures Betriebes. Zahlreiche Gastronomen sehen nur ihre Stammgäste und nicht die, die am Restaurant vorbeilaufen, also nicht bei euch einkehren. Ein großer Fehler! Somit seid ihr scheinbar nicht attraktiv genug. Jeder Sitzplatz, der leer bleibt, sollte weh tun!
Restauranttisch draußen leer
  • 9.    Wenn drei Gäste reinkommen und jeweils ein Hauptgericht bestellen, so wird die Mindesterwartung erfüllt. Mehr nicht! Mehr Ertrag liegt aber im Zusatzverkauf, wie Beilagensalate, Löffeldesserts, attraktive Vorspeisen, Wasser, etc. Definiert den Deckunsgbeitrag je Gast – was sollte jeder Stuhl/Gast an Euro bringen?
High Tea Scones, Clubsandwich, Lemon Drizzle
  • 10.    Lest Björn Grimms Buch „Der Küchencoach“. Darin sind mindestens 100 weitere Tipps versteckt!
Buch hier bestellen
Cover Der Küchencoach Björn Grimm
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