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Mit Herz und Handwerk für die Region

Bei miteinanderleben steht die Vielfalt im Mittelpunkt. Mit einer großen Auswahl an Beschäftigungsfeldern unterstützt das Unternehmen seit über 35 Jahren Menschen mit Handicap. Zu den Arbeitsbereichen dort zählen auch Kantinen, die einen besonderen Schwerpunkt setzen.

Insgesamt vier Kantinen und eine Cafeteria werden inzwischen von der service gGmbH von miteinanderleben betrieben, die seit sechs Jahren als Inklusionsunternehmen anerkannt ist. Die gelernte Hauswirtschafterin Elisabeth Sailer hat den gesamten Bereich in Pforzheim vor rund einem halben Jahr übernommen und verantwortet neben der Einkaufsplanung auch die Aufteilung von rund 35 Mitarbeitern. Ihr Team besteht sowohl
aus Fachkräften als auch aus Menschen mit Beeinträchtigung. „Mir ist wichtig, dass jeder den Arbeitsbereich zugewiesen bekommt, in dem
auch die eigenen Fähigkeiten liegen“, so die Bereichsleiterin der Kantinen.

Frau lächelt

Mir ist wichtig, dass jeder den Arbeitsbereich zugewiesen bekommt, in dem
auch die eigenen Fähigkeiten liegen

Elisabeth Sailer
Kantinenleitung 

Elisabeth Sailer steht selbst regelmäßig vor dem Herd in der Kantine der Stadtwerke in Pforzheim. Vor der Pandemie kochte sie täglich bis zu 130 Mittagessen. Im Lockdown waren es an guten Tagen nur noch rund die Hälfte. Dennoch hat sich daraus ein großer Vorteil ergeben: „Wir kochen inzwischen viel frischer, mit mehr Gemüse und weniger Fertigprodukten“, so Elisabeth Sailer. Außerdem gibt es nun in jeder zweiten Woche Thementage mit Knödeln oder internationalen Spezialitäten. Die Mitarbeiter der Stadtwerke können jeden Tag zwischen einem vegetarischen und einem Fleischgericht wählen. Zudem bereitet das Team von miteinanderleben Zusatzbeilagen wie Spätzle, Schnitzel oder Suppe zu. Da auch lange auf das beliebte Salatbuffet verzichtet werden musste, wurden die Salate in kleinen Weckgläsern gereicht. „Es hat sich wirklich sehr viel für uns geändert“, so Elisabeth Sailer. Über eine Lieferung ins Homeoffice hat die Geschäftsführung von miteinanderleben bereits nachgedacht. „Allerdings stellt die Logistik eine große Herausforderung dar, da auch viele Außenstehende am Mittagsangebot teilgenommen
haben“, sagt Geschäftsführer Norbert Bogner. So gebe es keinen Überblick darüber, zu wem genau das Außer-Haus-Angebot geliefert werden
könne.

Im Ambulant Begleiteten Wohnen von miteinanderleben hat die Selbstständigkeit
der Bewohner*innen mit Handicap einen hohen Stellenwert.

Mit dem Betrieb des "EssEnz inklusiv" in Mühlacker weitet miteinanderleben seine Aktivitäten auch auf den Gastronomiebereich aus. 

Die Mitarbeiter der Stadtwerke können jeden Tag zwischen einem vegetarischen und einem Fleischgericht wählen. Zudem bereitet das Team von miteinanderleben Zusatzbeilagen wie Spätzle, Schnitzel oder Suppe zu. 

Mehr zum neuen Projekt von miteinanderleben und wie sich das Unternehmen zukünftig positionieren will, lesen Sie im Servisa Magazin September. 

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