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Neue Wege gehen

Seit fast zehn Jahren leitet Peter Joas die Eventlocation „hubRaum“ in Durlach. Das im Zuge der Pandemie entstandene Außer-Haus-Geschäft war Neuland für ihn und sein Team. Doch der ehemalige Handball-Profi ist es gewohnt, ganz neue Wege einzuschlagen.

Einer davon führte ihn vor zehn Jahren in ein in die Jahre gekommenes Vereinsheim am Karlsruher Stadtrand. Als Immobilienmakler sollte der 51-Jährige damals eigentlich nur ein Konzept zur Aufwertung der Immobilie schreiben. „Meine Ideen, wie ein Kinderspielplatz und ein Beachbereich kamen gut an, allerdings wurde keine Möglichkeit gefunden, diese auch umzusetzen“, erzählt Peter Joas rückblickend. „Also habe ich es dann einfach selbst gemacht.“ Daraus entstanden ist der heutige hubRaum, mit Platz für rund 250 Gäste. Vom Tresen, über Sitzgelegenheiten, bis hin zu den Sanitäranlägen – Peter Joas hat jede Ecke seines Betriebes eigenhändig renoviert und gebaut.

Mann unter Sonnenschirm

Ich will zeigen, dass ich meine Produkte nicht nur verkaufe, sondern wirklich dahinterstehe.

Peter Joas
Geschäftsführer hubRaum, Durlach

Im Rahmen des Außer-Haus-Geschäfts liegt der Fokus auf dem Abholservice. Dafür werden alle Gerichte in der Küche des hubRaums vorproduziert und danach ins Schwester-Restaurant "hubRäumle" transportiert. „Wir verkaufen alle Spezialitäten kalt in Gläsern, damit unsere Gäste die Gerichte zuhause selbst erwärmen und frisch genießen können“, sagt Peter Joas. Mittlerweile verkauft Peter Joas die Gerichte im Glas auch im regionalen Einzelhandel. „Auch im Außer-Haus-Geschäft schläft die Konkurrenz selbstverständlich nicht und deswegen war uns schnell klar, dass wir ein weiteres Standbein aufbauen wollen“, so der gebürtige Heidenheimer.

Küchenchef Matthias Ploß präsentiert die Produktion der Gerichte im Glas. 

Unter dem Motto „Handmade in Durlach“ werden die Gerichte wie z.B. Rinderroulade, Ochsenbäckchen, saisonale Suppen oder vegetarische Currywurst in gebrandeten Gläsern und auf selbst gebauten Holzregalen in mehreren Standorten präsentiert. 

Sobald die Situation es wieder zulässt, will das Team hubRaum mit der Außengastronomie in der Beachlocation starten. Insgesamt 75 Person finden hier Platz. 

Mit dem neuen Projekt hat sieht sich das Team des hubRaums vor weiteren Auswirkungen der Pandemie gut gewappnet. „Wir wissen nicht, ob wir irgendwann wieder schließen müssen“, so Peter Joas. „Außerdem sind wir mit unserem großen Beach-Außenbereich im hubRaum auch sehr wetterabhängig und können bei Leerläufen immer wieder mit unserer Gläserproduktion weitermachen.“ Mit der Erweiterung der Produktionsküche kann so gleichzeitig die Auslastung des Personals besser gesteuert werden. Sobald die Türen in der Gastronomie wieder vollständig geöffnet werden können, will das zwölfköpfige Team um Peter Joas im Außenbereich des hubRaums mit der Bewirtung starten. 

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