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    Betriebsberater Björn Grimm und Stefan Schwedt, Betreiber und Küchenchef der Gutsschänke Hühnerhof geben exklusive Tipps für Hochzeiten & Co.

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Erfolgreiche Events: kreativ, individuell, gut kalkuliert

In unserem Feier-Spezial geben Betriebsberater Björn Grimm und Stefan Schwedt, Betreiber und Küchenchef der Gutsschänke Gut Hühnerhof, exklusive Tipps für Hochzeiten & Co. Lesen Sie, wie man Personal für Events findet, sich von Mitbewerbern abhebt und von Erfahrungen profitiert.

Björn Grimm
„Bei der Personalsuche ist das Wording entscheidend: Wenn ich sage, ich suche Menschen, die Spaß an Menschen haben, dann spreche ich nicht nur gelernte Servicekräfte und Köche an. Kann mir bei der ‚Bratenplatte‘ nicht auch eine gut trainierte 
Hausfrau helfen? Werbung auf den Toilettenanlagen kann Sinn ergeben. Und vielleicht eine Kopf-Prämie, wenn ein empfohlener Kollege drei Monate bleibt.“

Stefan Schwedt
„Die größte aktuelle Herausforderung: dass der Teamspirit bleibt und keiner wegläuft. Für 
Feiern haben wir eine feste Gruppe von rund 120 Aushilfen, mit denen wir in einer geschlossenen Facebook-Gruppe kommunizieren und anstehende Feierlichkeiten 
ca. anderthalb Monate vorher posten. Wir haben uns im Laufe der Jahre einen Namen erarbeitet, weil wir unsere Leute ordentlich bezahlen und vorbereiten. Wir versuchen herauszufinden, wo die Talente der Leute liegen. Unsere Zauberworte: Briefing und Kontinuität. So kann es nicht schiefgehen!“

 

Björn Grimm
„Schaut euch den Markt an: Womit kannst du deinen Gästen wirklich eine Freude machen und einen tollen Abend bereiten? Ansonsten auch mal mit einem erfahrenen Berater austauschen. Mit etwas Glück wird diese Leistung über die BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) gefördert, sofern der Berater hierfür gelistet ist.“

Stefan Schwedt
„Wir machen das jetzt schon über 20 Jahre. Wir haben gelernt, wie wichtig der erste Eindruck ist und Kleinigkeiten beim Empfang. Zum Beispiel servieren wir zunächst 
nur 0,1-Liter-Biere, damit die Gäste nicht gleich betrunken sind. Das kommt gut an.

 

Björn Grimm
„Man darf nicht mit den Gästen alt werden. Man kann auch eine Rinderroulade neu interpretieren oder ein Grillbuffet neu inszenieren. Verlasst ausgetretene Pfade, 
traut euch neue Sachen, wie eine Candybar. Eine Fotobox z. B. ist heute fast schon ein Must-have.“

Stefan Schwedt
„Die persönliche Ebene muss ebenso passen wie die Produkte. Wir sind extrem flexibel und können die Gesamtkosten genau voraussagen. Bei uns gibt es nicht nur Buffet A, B, C, sondern wir stellen uns ganz individuell ein auf die Gäste. Hängen bleibt immer 
das, was schiefgegangen ist. Deshalb ist es wichtig, auch mit zuverlässigen Dienstleistern zusammenzuarbeiten, z. B. bei Musik oder Hochzeitstorte.“

Björn Grimm
„Ja, wenn die Preise ehrlich im Dreiklang von Servicepauschale, Speisen, Getränken und den Personalkosten inklusive Überstunden kalkuliert werden. Der 350-Personen- 
Saal kann am Wochenende nicht für 30 Personen rausgegeben werden, es sei denn, dass die Raummiete oder der Mindestumsatz dann höher ausfallen. Man darf in den Monaten, wo man geöffnet hat, nicht schlechtere Zahlen haben, als wenn der Betrieb geschlossen hat. Sonst ist es klüger, die Leute zu Hause zu lassen.“

 

Björn Grimm
„Es empfiehlt sich, jedes Bankett nachzubesprechen. Was lief unrund? Entwickeln sich vielleicht neue Trends? Beispiel vegane Speisen: Die gestiegene Nachfrage hat dazu geführt, dass wir in jedem Menü/Buffet als Standard eine solche Komponente 
eingebaut haben. Das wirkt sich positiv auf den Wareneinsatz aus.“

Stefan Schwedt
„Wir laden jedes Brautpaar nach der Feier noch mal zum Essen zur Manöverkritik ein. Das ist ein schöner Nachhall für alle. Unser Learning: Du musst keinen Champagner 
ausschenken oder Austern anbieten, sondern das, was du machst, mit Leidenschaft und mit Herz umsetzen. Unsere Branche ist stressig, aber es gibt auf dieser Welt keinen  geileren Job!“

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