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Fleisch-News aus Uruguay, Brasilien und Neuseeland

28-12-2015

Rindfleisch Uruguay 
Die aktuelle Produktion Uruguays lag in der KW 46 bei 47.903 Rindern und war damit im oberen Bereich der Kapazität. Begründet sind diese Zahlen durch die stabile politische Lage und einer guten Nachfrage für die Feiertage aus Europa und Israel. Für die sogenannte "Kosher-Schlachtung" werden ausschließlich Vorderviertel von Ochsen benötigt, welches sich mit der Nachfrage Europas nach Hinterviertelfleisch deckt. Die Preissituation folgte wie immer dem argentinischen Markt. Allerdings gehen die Preise momentan wieder etwas zurück, was die Preisdifferenz zwischen Argentinien und Uruguay etwas größer werden lässt.

Rindfleisch Brasilien
Auf dem Roastbeef-Markt gibt es derzeit ein sehr großes Preisdelta zwischen dem Ursprung und den europäischen Absatzmärkten. Während das Angebot in Europa der Nachfrage deutlich überlegen ist und die Preise weiterhin unter Druck sind, ist dies in Brasilien nicht zu erkennen. Die brasilianischen Schlachtbetriebe verschieben derzeit lediglich ihre Absatzmärkte in das Inland. Der Inlandsmarkt ist aufgrund der Feiertage ungebremst und bietet den Erzeugern ein besseres Preisniveau als der Export nach Europa. Es bleibt zu beobachten, ob diese Mengen auf unseren Märkten fehlen werden oder ob die aktuellen Bestände bis über Weihnachten hinaus reichen. 

Lammfleisch Neuseeland
Nach der starken Dürre des letzten Jahres und aufgrund der frühen Ostertermine in 2016 sind die TK Bestände in Neuseeland sehr stark geschrumpft bzw. noch nicht weiter produziert worden. Besonders bei Artikeln wie Lamm-Lachsen, -Filets und Schaffilets macht sich das bemerkbar. Laut Markteinschätzungen wird die Anzahl der geschlachteten Lämmer in etwa gleichbleiben und auch die Preise bleiben im Wesentlichen stabil. Bei den Keulenteilen kann es sein, dass sich der Preis ein wenig nach unten verändert, bei den Mittelteilen hingegen deutlich nach oben. Lachse und Filets sind sehr knapp und werden überall gesucht. Produzenten und Importeure sind derzeit nicht in der Lage, die Nachfrage zu decken bzw. zu akzeptablen Preisen zu liefern. Die TK Produktion wird nun wieder verstärkt anlaufen, da sich zu Beginn des Jahres alles um die frische Osterproduktion drehen wird.

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