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Wenig Bewegung am Schweinemarkt

02-03-2016

Der Handel mit Schweinefleisch wird im Moment als extrem ruhig und impulslos beschrieben, gegenüber den Vorwochen scheint die Nachfrage sogar noch weiter zurückgegangen zu sein. So berichten die Händler vom Hamburger Fleischgroßmarkt etwa von deutlich kleineren Mengen in der Zerlegung. Dennoch gestaltet sich selbst die Vermarktung der reduzierten Mengen anhaltend schwierig. Preislich gibt es dabei allerdings wenig Bewegung, einzig wer weiterhin umfangreiche Mengen zerlegt, muss mit Abschlägen rechnen.

Ähnlich wie bei den Schweinen wird auch im Handel mit Sauen und Sauenfleisch von fehlenden Impulsen und einer allgemein sehr ruhigen Nachfrage berichtet. Aufgrund der überschaubaren Stückzahlen halten sich Preisanpassungen bislang zwar in Grenzen, häufig werden aber nur kleinere Mengen gehandelt. Entsprechend können sich auch die Preise nur noch gerade so behaupten.

Der Handel mit schlachtreifen Rindern präsentiert sich weiterhin zweigeteilt. Insbesondere die Nachfrage nach Jungbullen der Handelsklasse O sowie Schlachtkühen und Färsen wird als rege bezeichnet, die Vermarktung gestaltet sich entsprechend flott. Zudem sind die angebotenen Stückzahlen recht klein und häufig nur knapp ausreichend. Anders sehen die Geschäfte von Bullen der höherwertigen Handelsklassen aus, wo sich der Absatz nicht so einfach gestaltet.

Der Handel mit Rindfleisch am Hamburger Fleischgroßmarkt zeigt sich weitgehend unverändert. Die Marktlage wird insgesamt als ruhig und impulslos beschrieben. Dabei sind bei den gehandelten Mengen derzeit keine Schwerpunkte zu erkennen, alle Teilstücke werden gleichermaßen nachgefragt und abgesetzt. Entsprechend tendieren die Preise zumeist stabil.

Die Geschäfte mit Kalbfleisch werden als saisonunüblich rege bezeichnet. Fast alle Teilstücke werden zügig nachgefragt, insbesondere Bäuche sind phasenweise sogar knapp. Die preislichen Änderungen halten sich dennoch in engen Grenzen, häufig variieren die Händler nur um wenige Cent, um die Geschäfte weiter zu beleben.

Quelle: fleischwirtschaft.de
Foto: Fotolia

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